Arbeiterkammer Freistadt half nach schwerem Arbeitsunfall
FREISTADT. Nach einem schweren Arbeitsunfall und dem Entzug seiner Versehrtenrente bekam ein 44-jähriger Arbeitnehmer aus dem Bezirk Freistadt mit Unterstützung der AK doch noch zu seinem Recht.

Damit alle Mitglieder möglichst einfach zu ihrem Recht kommen, setzt die Arbeiterkammer Oberösterreich ganz bewusst bei ihren Serviceleistungen auf Wohnortnähe. „Wir bieten unseren Mitgliedern die Möglichkeit, sich Rat und Hilfe direkt in ihrer Region zu holen“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.
Von Leiter gestürzt
So suchte etwa ein AK-Mitglied Hilfe bei der AK-Bezirksstelle Freistadt. Der Mann war beim Beladen eines LKW von einer Leiter gestürzt und hatte sich das Fersenbein zertrümmert. Als ihm die nach seinem Arbeitsunfall zuerkannte Versehrtenrente in der Höhe von 20 Prozent von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) entzogen wurde, ließ sich der 44-Jährige bei der AK Freistadt beraten.
Die Arbeiterkammer klagte nach Einsicht aller Unterlagen auf Weitergewährung der Versehrtenrente. Ein gerichtlicher Sachverständiger stellte erneut eine 20-prozentige Minderung der Erwerbsfähigkeit fest. Und in einem gerichtlichen Vergleich wurde dem Mann aus dem Bezirk Freistadt schließlich eine Versehrtenrente in der Höhe von 20 Prozent weitergewährt.
Arbeitsrechtliche Probleme
AK-Präsident Stangl rät den Mitgliedern, sich bei arbeitsrechtlichen Problemen umgehend an den Betriebsrat, die Gewerkschaft oder die AK zu wenden: „Unsere Zentrale in Linz und die 14 Bezirksstellen unterstützen die Beschäftigten dabei, so rasch wie möglich zu ihrem Recht zu kommen. Wie man sieht, hat sich das im Fall des 44-jährigen Mannes auf jeden Fall gelohnt.“








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