Landesrat Steinkellner fordert nach D3-Eröffnung raschen Ausbau der S10
FREISTADT. Mit der Eröffnung des tschechischen Autobahnabschnitts D3 bis an die oberösterreichische Grenze wächst nach Ansicht von Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner der Druck, den Lückenschluss der S10 sowie die Linzer Ostumfahrung rasch umzusetzen.

Mit der Fertigstellung der D3 schaffe Tschechien eine leistungsfähige Verbindung bis unmittelbar an die oberösterreichische Grenze. „Damit wird die Strecke insbesondere für den internationalen Verkehr deutlich attraktiver. Auf diese Entwicklung müssen wir vorbereitet sein“, sagt Steinkellner.
Lückenschluss zur Grenze zentral
Der Lückenschluss der S10 bis zur Staatsgrenze sowie die Linzer Ostumfahrung seien deshalb zentrale Infrastrukturprojekte für Oberösterreich. Nur mit leistungsfähigen Verkehrsachsen könne der künftig steigende Verkehr sicher und effizient abgewickelt sowie das untergeordnete Straßennetz entlastet werden. Die Verkehrsfreigabe der S10 bis zur Staatsgrenze ist für das Jahr 2032 vorgesehen. Die vollständige Fertigstellung der D3 bis Budweis soll Mitte 2027 erfolgen. Fünf Jahre später soll auch der Autobahnabschnitt in Mittelböhmen für den Verkehr freigegeben werden. Prag wäre dann von Linz aus in etwa 2:15 Stunden durchgehend per Autobahn erreichbar.
„Hausaufgaben erledigen“
Zugleich fordert Steinkellner schnellere Genehmigungs- und Rechtsverfahren für Infrastrukturprojekte. „Wenn unsere Nachbarn ihre Infrastruktur konsequent ausbauen, müssen wir unsere Hausaufgaben ebenfalls erledigen“, betont der Landesrat. Überlange Verfahren und jahrelange Verzögerungen würden weder der Bevölkerung noch der Wirtschaft helfen.








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