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"Schützen und nützen": Ab sofort gelten für die Wachau klare Richtlinien und Kontrollen

Claudia Brandt, 31.03.2017 15:34

WACHAU. Bund, Land und Gemeinden haben gemeinsam einen Managementplan für das Weltkulturerbe Wachau erstellt. Nach zweijähriger Entwicklungszeit wurde dieser Plan kürzlich auf Stift Göttweig präsentiert und von den Bürgermeistern der 15 Wachaugemeinden unterzeichnet.

Die Bürgermeister der 15 Wachaugemeinden unterzeichneten den neuen Managementplan auf Stift Göttweig. Foto: Daniela Matejschek

„Schützen und nützen“ steht über dem neuen Managementplan der Wachau. Das über hundertseitige Werk soll klare Richtlinien vorgeben, wie das Welterbe erhalten und weiterentwickelt werden kann. Künftig soll es einen Welterbebeirat mit Vertretern aus Bund, Land und Gemeinden geben, der alle Anliegen aufnimmt, diskutiert und weiterleitet. Zugleich übt er auch eine Kontrollfunktion aus.

Bevölkerung kann sich einbringen

Weiters sollen sich die Bürgermeister im „Verein Welterbegemeinden Wachau“ konkreten Projekten widmen. Interessierte Bürger können ihre Anliegen an den Beirat herantragen. Einmal im Jahr will man außerdem in einem „Wachauforum“ in Dialog mit der Bevölkerung treten.

Abwanderung verhindern

Ziel des Managementplans sei, eine Umsetzung der Welterbekonvention der UNESCO zu erreichen, erklärt Projektleiterin Sibylla Zech. Ein weiteres Ziel sei es, der Abwanderung der jungen Generation aus der Wachau entgegenzuwirken, so der Vorsitzende der Welterbegemeinden, Bürgermeister Andreas Nunzer (ÖVP) aus Spitz. „Die Authentizität der Wachau zu erhalten“ und „großartige Zukunftschancen für die Bewohner zu schaffen“, wünscht sich Landesrat Karl Wilfing (ÖVP).

Der Managementplan ist im Internet vollständig abrufbar:

www.weltkulturerbe-wachau.org


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