Lionsclub half nach Erdbeben Schule in Nepal wieder aufzubauen
GALLNEUKIRCHEN. Der Lionsclub Gallneukirchen unterstützte den Wiederaufbau einer Schule im nepalesischen Bergdorf Monjo, die bei dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2015 zerstört wurde. Bei der Eröffnungsfeier wurde den Gästen ein buntes Programm geboten.

Viele Ehrengäste, Urkunden für den Lionsclub, traditionelle Tänze, eine Judovorführung, eine Modenschau der Schüler, Maskentänze und das gemeinsame Singen der Bundeshymne – bei der großen Eröffnung drückten die Einwohner ihren Dank mit einer bunten und abwechslungsreichen Show aus. Den ganzen Tag wurde die Eröffnung der neuen, betonierten – und somit halbwegs erdbebensicheren – Schule gefeiert.
Nach Erdbeben im Freien unterrichtet
Richard Wiesmayr, Dietmar Bibl und Leopold Aumayr vom Lionsclub reisten nach Monjo an, um die neu errichtete Schule zu besichtigen und mit den Schülern, Eltern und Lehrern die gelungene Umsetzung des Projektes zu feiern. Nach dem Erdbeben wurden die 60 Kinder zwei Jahre lang im Freien unterrichtet, jetzt haben sie wieder eine Schule. „Die Bildung und vor allem das Englischlernen ist sehr wichtig für die Einwohner. Monjo ist eines der touristischen Gebiete in der Gegend, da ist es wichtig, dass sie mit den Touristen kommunizieren können. Sie können mit dem Wissen dann Guides werden, oder eine Unterkunft für die Wanderer aufmachen“, erklärt Dietmar Bibl.
Gerlinde Kaltenbrunner beim Eröffnungsfest
Auch einige weitere Österreicher, die gerade in der Gegend unterwegs waren, und auch die bekannte Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner nahmen an der Eröffnung teil. „Wir bedanken uns bei allen, die das Projekt unterstützt haben. Ohne die Spender wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen“, sagen Bibl und Wiesmayr. „Wir wollen das Projekt auch weiterhin begleiten und mit der Finanzierung eines Englischlehrers und Schulmaterial aushelfen.“ Für den Lionsclub Gallneukirchen war dieses Projekt das erste internationale Projekt. Der Club wurde vor acht Jahren in Gallneukirchen gegründet und unterstützt hauptsächlich Menschen aus der Region, die es im Leben nicht so leicht haben.


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