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GAMING. Seit 1991 gibt es in Gaming „Essen auf Rädern“, die Initiative ging damals von der Gemeinde aus. Damals wurden drei Personen mit Essen versorgt - heute ist der Bedarf an Essen auf 14 bis 20 pro Tag angestiegen.

Rudolf Schneck im Einsatz bei "Essen auf Rädern" Foto: Schneck
Rudolf Schneck im Einsatz bei "Essen auf Rädern" Foto: Schneck

Rudolf Schneck, einer der letzten, die noch fahren, erzählt, dass mit Ende März nur noch er und sein Kollege, Johann Kainz, als Fahrer übrig sein werden. Mittlerweile ist der Bedarf an Essen auf 14 bis 20 pro Tag angestiegen. Hauptsächlich Ältere Personen die nicht mehr so einfach kochen können, nehmen die Aktion in Anspruch. Durch die Zustellung von Essen wird es ihnen ermöglicht zu Hause zu wohnen - manche  sind Mindestpensionisten.

„Einige Personen, mit denen ich gesprochen habe, würden sich bereit erklären, in größeren Abständen zu fahren, das wäre möglich, wenn sich genügend Helfer finden würden“, so Schneck. Die Helfer sind das ganze Jahr über - 365 Tage - im Einsatz, denn essen müssen die Menschen auch am Wochenende und an Feiertagen

Die Helfer fahren mit ihren eigenen Autos und bringen die Essen in die Häuser und Wohnungen. Als Aufwandsentschädigung bekommen sie pro Tag 13,20 Euro.

„Es wäre schade, wenn wir diese wichtige Einrichtung in Gaming nicht mehr anbieten könnten. Um so mehr Fahrer dazu kommen, desto besser kann man ausgleichen, wenn jemand krank wird oder in Urlaub fährt“, so Schneck. 


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