Hochwasserschutz: Erster Bauabschnitt ist fertig

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Claudia  Brandt Claudia Brandt, Tips Redaktion, 18.11.2019 20:43 Uhr

BEZIRK KREMS. Festakt im Kraftwerk Theiß: der erste Bauabschnitt des Krems-Donau-Kamp Hochwasserschutzes ist abgeschlossen. Der bestehende Damm wurde auf einer Länge von 7,8 Kilometern an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Er soll die Gemeinden Gedersdorf, Rohrendorf und Grafenegg vor den Fluten schützen. Das östliche Kremser Stadtgebiet folgt ab 2021.

Das Jahrhundert-Hochwasser Anfang Juni 2013 rückte den bestehenden Schutzdamm von Donau und Kremsfluss in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. „Die Gedersdorfer Katastralgemeinden waren massiv bedroht“, erinnerte sich Bürgermeister Franz Brandl (ÖVP) beim Festakt im Kraftwerk Theiß an diese bangen Stunden vor sechs Jahren. Der Damm, der schon etliche Hochwasser abgehalten hatte, erfüllte zum Glück erneut seinen Zweck. Doch es war klar, dass er nicht mehr dem aktuellen technischen Standard entsprach. Die Bevölkerung machte fortan Druck, das Bauwerk zu sanieren.

7,8 Kilometer Damm saniert

Diese Forderung wurde schließlich umgesetzt. Bund, Land und Gemeinden investieren zusammen insgesamt zwölf Millionen Euro in die Ertüchtigung des Dammes. Der erste Bauabschnitt, in den insgesamt 6,3 Millionen Euro flossen, ist nun fertiggestellt. Er misst rund 7,8 Kilometer und reicht von der Kremser Kläranlage bis zur S33 Donaubrücke. Der erneuerte Damm soll die Gemeinden Gedersdorf, Rohrendorf und Grafenegg sowie das Kremser Gewerbegebiet vor einer Jahrhundertflut schützen.

Zweiter Bauabschnitt folgt 2021

Die Umsetzung des zweiten Bauabschnitts im Kremser Stadtgebiet soll laut Wasserverbandsobmann Heinz Stummer im Jahr 2021 starten. Dann werden die Dämme zwischen Kläranlage und Hafenstraßenbrücke ertüchtigt.

„Sicherheit hat oberste Priorität“

Von einem „wichtigen Tag für die Gemeinden“ sprach Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) beim Festakt in Theiß. Nach der Hochwasserkatastrophe 2002 habe man einen Masterplan entwickelt und sukzessive umgesetzt. „Die Sicherheit der Bevölkerung ist unsere oberste Priorität. Die Menschen in der Region sind leidgeprüft, daher ist die Fertigstellung der Sanierung des Hochwasserschutzdammes umso wichtiger“, so Pernkopf.

 

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