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GMÜND. Am Donnerstag, 9. Februar kam es beim Abbauen eines Gerüsts am Gelände der Agrana zu einem schweren Arbeitsunfall. Ein 38-Jähriger Deutscher stürzte wohl aus eigenem Verschulden vom Gerüst. Er landete auf einem Nebendach, weshalb sich die Bergung für die Einsatzkräfte äußerst schwierig gestaltete.

Der Patient wurde noch auf dem Nebendach erstversorgt.
  1 / 3   Der Patient wurde noch auf dem Nebendach erstversorgt.

Gegen 12:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte über den Notfall in der Firma Agrana verständigt. Beim Eintreffen der Polizeistreife waren die Rettung und der Notarzt bereits anwesend und mit der Versorgung des Patienten beschäftigt.

Eine Firma für Industriegerüstebau war mit dem Abbau eines Gerüstes an einem Silo in der Agrana beschäftigt. Der 38-Jährige dürfte beim Herabsteigen vom Gerüst aus eigenem Verschulden aus einer Höhe von circa drei Metern abgestürzt sein. Allerdings war er auf einem Zwischendach mit einer Höhe von rund 15 Metern zu liegen gekommen. Der Verunfallte wurde zwischenzeitlich bestmöglich von den beiden Notärztinnen und mehreren Sanitätern des Roten Kreuzes Gmünd stabilisiert. Die niedrigen Außentemperaturen und die Verletzungen machten allerdings eine schonende und schnellstmögliche Rettung vom Dach unumgänglich.

Aufgrund der Höhe und der schwierigen Lage des Verunfallten wurde er anschließend von der Freiwilligen Feuerwehr Gmünd mittels Kran vom Dach des Gebäudes im 1. Stock geborgen. Danach wurde er mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Landesklinikum Horn gebracht und stationär aufgenommen.


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