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Leserartikel Online Redaktion, 23.12.2015 11:11

GMÜND. Das Team vom Roten Kreuz erhielt besonderen Besuch.

Am Foto links: Das RTW-Team Richard Jeschko und Lukas Hobiger, Ersthelfer Willi Prinz, Notarzt Jaroslaw Jazdzyk, Melissa und die beiden Notfallsanitäter Johannes Meisel und Johannes Gruber.

Besuche vor Weihnachten sind für die Mitarbeiter des Roten Kreuzes Gmünd eigentlich nichts Ungewöhnliches. Sehr wohl aber jener der 13-jährigen Melissa. Sie war im Juni rund 200 Meter vom Rot-Kreuz-Haus entfernt plötzlich zusammengebrochen. Der Lehrer Willi Prinz reagierte geistesgewärtig und begann mit den lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Durch die räumliche Nähe war innerhalb kürzester Zeit ein Rettungswagen vor Ort. Das RTW-Team erkannte sofort den Ernst der Lage und konnte mit dem Defibrillator das junge Herz wieder zum Schlagen bringen. Das inzwischen eingetroffene Notarztteam setzte die Reanimation fort und brachte die junge Patientin ins Landesklinikum Gmünd. Von dort wurde sie ins Landesklinikum St. Pölten und später weiter ins AKH Wien geflogen. Die Ärzte stellten ein angeborener Herzfehler festgestellt, der eine Operation notwendig machte.

Nun ist Melissa Trägerin eines implantierten Defibrillators und kann damit ein weitgehend „normales“ Leben führen. Und wie ihre Mutter sagt, am 9. Juni einen zweiten Geburtstag feiern. Das Rot-Kreuz-Team freut sich mit Melissa und Ihrer Familie.


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