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GMÜND. Am 11. Mai 2019 wurde das „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ in Gmünd feierlich eröffnet. Zahlreiche Besucher und Ehrengäste, darunter auch VP-Landesrat Ludwig Schleritzko (in Vertretung von VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner) konnten dabei erstmals einen Blick in die bewegende Ausstellung zur Zeitgeschichte von Gmünd und České Velenice werfen.

Bei der Eröffnung im „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ mit Landesrat Ludwig Schleritzko, den Bürgermeistern Helga Rosenmayer (Gmünd) und Jaromír Slíva (?eské Velenice) sowie den Ausstellungskuratoren Manfred Dacho, Franz Drach und Harald Winkler und zahlreichen Ehrengästen. Foto: zVg

Das „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts in Gmünd und České Velenice und geht dabei auch auf die Auswirkungen der nationalen und internationalen Geschichte auf die Region ein.

VP-Bürgermeisterin Helga Rosenmayer: „Das „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ wird künftig die Menschen aus Gmünd und České Velenice, der Region, aber auch aus Nah und Fern über die bewegte Geschichte unserer beiden Städte informieren. Ich möchte allen danken, die sich in irgendeiner Art und Weise in die Entstehung dieses „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ eingebracht haben.“

Rund 200.000 Euro wurden in den vergangenen Monaten mit Unterstützung von LEADER-Fördermitteln in die Umgestaltung der Räumlichkeiten investiert. Die inhaltliche Aufbereitung der Dauerausstellung wurde über den Kleinprojektefonds der Europäischen Union mitfinanziert. Multimedia-Stationen zeigen neben historischen Filmdokumenten Ausschnitte aus der 2016 ausgestrahlten Universum-History-Dokumentation über die Stadt Gmünd. Bei der Gestaltung der Ausstellungsfläche wurde auch auf interaktive Elemente Rücksicht genommen, für den Besucher soll sich Geschichte als eine Materie „zum Anfassen“ präsentieren. Dass die Zeitgeschichte Gmünds große nationale Bedeutung hat, beweisen aktuell zum Beispiel auch TV-Dokumentationen und Publikationen rund um das Republiksjubiläum bzw. das Gedenken zum Ende des Ersten Weltkrieges, in welchen auch die Rolle Gmünds thematisiert wurde. Aber auch international ist das Interesse groß: Eine Sonderausstellung zum Ende des Ersten Weltkrieges in Istrien behandelte ausführlich die Geschichte des Gmünder Flüchtlingslagers.

Im Rahmen des Museumsfrühlings in Niederösterreich am Samstag, 18. Mai und Sonntag, 19. Mai 2019 weitet auch das „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ seine Öffnungszeiten (9:00 - 16:30 Uhr) aus. Am Samstag gibt es um 15:00 Uhr eine Führung durch das ehemalige Flüchtlingslager mit anschließendem Ausstellungsbesuch.

Mehr Infos sowie Öffnungszeiten auf www.gmuend.at.


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