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BRAND-NAGELBERG. Das „Blasmusikfestival der anderen Art“ im oberen Waldviertel lädt seit mittlerweile zehn Jahren zum Mitmachen ein. Denn beim „Böhmischen Traum“ werden Zuschauer zu Mitwirkenden – jeder, der ein Instrument mitbringt, ist eingeladen, sich aktiv zu beteiligen. Dies verleiht dem Festival einen ganz eigenen, einzigartigen Charakter.

Den Höhepunkt des dreitägigen Festzeltbetriebes beim „Böhmischen Traum“ bildet ein Festakt mit Großkonzert aller anwesenden Musiker am Samstagabend. Foto: www.bu2media.com (Benjamin Butschell)

Die Veranstaltung findet auch diesmal am mittlerweile traditionellen Termin zu Pfingsten (7. bis 9. Juni) unter der Schirmherrschaft der Blasmusiklegende Ladislav Kubeš jun. statt. Top-Blasmusik-Formationen und viele Musikvereine werden sich drei Tage lang in Bestform präsentieren und für beste Blasmusik-Stimmung sorgen.Heuer erwartet die Gäste ein ganz besonderes Highlight: Die Trachtenkapelle Brand finalisiert offiziell die Bewerbung um die Aufnahme der „Südböhmischen Blasmusiktradition“ in das österreichische Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO. In der Gemeinde Brand-Nagelberg, „ganz nah an der Grenze“, neben dem ehemaligen „Eisernen Vorhang“, aber vor allem in direkter Nachbarschaft zu Südböhmen (eine Wiege der böhmischen Blasmusik), wird also wieder ein Beitrag zur Förderung von grenzüberschreitender Nachbarschaft geleistet und ein großes Ausrufezeichen im Zeichen der Blasmusik gesetzt werden.

Jeder kann mitmachen

Alle Musiker erhalten die Möglichkeit der aktiven Teilnahme beim Großkonzert und im Rahmen einer „Open Stage“. Ein bestimmtes spielerisches Niveau ist dabei nicht erforderlich, auch das Instrument, mit dem man teilnimmt, ist frei wählbar. Die Teilnahme am Festival ist kostenlos, Eintritt freie Spende.


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