Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GMÜND. Wenn Kinder auf ihrem Weg zur Schule den Schulbus nutzen, fahren oft Angst und Unsicherheit mit – diese Problematik ist allseits bekannt. Erschwerend kommt hinzu, dass Gefahrensituationen im Bus und an der Haltestelle von den Kindern nicht erkannt oder vielfach unterschätzt werden.  

Fotos: KFV/APA-Fotoservice/Juhasz
  1 / 2   Fotos: KFV/APA-Fotoservice/Juhasz

Dieser wichtigen Problematik haben sich die AUVA-Landesstelle Wien und das KFV angenommen und bieten daher die Aktion „Meine Busschule“ für Volksschulkinder in Niederösterreich und Burgenland kostenlos an. Gestern war die Busschule in der Volksschule 1 Gmünd zu Gast.

Statistisch gesehen ist der Schulbus ein sicheres Verkehrsmittel. Österreichweit passieren durchschnittlich zwar nur rund sieben Prozent aller Schulwegunfälle in und um den Bus – dennoch gehen diese Unfälle auch mit schweren Verletzungen einher. Das bestätigen die Unfallmeldungen an die AUVA. Häufig treten Gefährdungen und Verletzungen beim Ein- und Aussteigen, beim Warten an der Haltestelle, beim Einschwenken des Busses oder während der Fahrt auf. Ebenso birgt das Überqueren der Fahrbahn knapp vor oder hinter einem Bus ein besonders hohes Unfallrisiko.

Um diese Risiken zu vermeiden, haben AUVA und KFV die Verkehrssicherheitsaktion „Meine Busschule“ für Volksschulen in Niederösterreich und dem Burgenland ins Leben gerufen. „Ziel der Aktion ist es, Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen bei der Schulbusnutzung zu sensibilisieren und ihnen adäquate und sichere Verhaltensweisen im Bereich der Haltestelle sowie während der Benutzung des Busses zu vermitteln“, erklärt Ing. Bernd Toplak, Präventionsexperte der AUVA-Landesstelle Wien.

Sicher Busfahren will gelernt sein

Im Rahmen der Aktion erklären erfahrene Pädagogen des KFV den Kindern in Theorie und Praxis alle wesentlichen Gefahrenpunkte, die sich auf dem Weg von und zur Haltestelle, im Bereich der Haltestelle sowie bei der Benutzung des Busses ergeben können, und trainieren mit ihnen richtige Verhaltensweisen. Wesentliche Partner sind lokale Busunternehmen, die einen Bus für das Bustraining zur Verfügung stellen. Besondere Highlights dabei sind anschauliche Demonstrationen wie z. B. Bremsproben im Bus oder das Überfahren einer Dummy-Puppe im Haltestellenbereich. Spielerische Übungen und Workshops in der Klasse ergänzen das in der Praxis Gelernte nachhaltig.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Neues Fastentuch gestaltet

Neues Fastentuch gestaltet

KARLSTIFT. Mitglieder der Pfarre Karlstift gestalten ein neues Fastentuch.

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Buchers lädt zum 12. Mal zum Kirtag

Buchers lädt zum 12. Mal zum Kirtag

BUCHERS (CZ). Bereits zum 12. Mal veranstaltet der Bucherser Heimatverein den traditionellen Bucherser Kirtag. Heuer ist es am Sonntag, 11. September, ...

Tips - total regionalMag. Claudia Greindl
Unermüdlichen Künstler zum Ehrenbürger ernannt

Unermüdlichen Künstler zum Ehrenbürger ernannt

HIRSCHBACH. Zum Ehrenbürger hat die Gemeinde Konsulent Robert Himmelbauer ernannt.

Tips - total regionalMag. Claudia Greindl
Die Österreichische Bergkräutergenossenschaft unterstützt „GUUTE Bäume“

Die Österreichische Bergkräutergenossenschaft unterstützt „GUUTE Bäume“

BEZIRK UU/FR. Mit dem Projekt GUUTE Bäume werden einerseits besonders borkenkäfergeschädigte Waldbesitzer unterstützt, anderseits werden ...

Tips - total regionalRegina Wiesinger
Monika Cizek wird Schulrätin

Monika Cizek wird Schulrätin

SCHREMS. Schulqualitätsmanager Fritz Laschober überbrachte der Lerndesignerin der Medien- und Informatikmittelschule Schrems, ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Hofladen in Litschau eröffnet

Hofladen in Litschau eröffnet

LITSCHAU. Am Stadtplatz in Litschau wurde ein Selbstbedienungs-Hofladen eröffnet. Die Bio-Landwirte Stefan und Stefanie Haumer bieten ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Weitere Beiträge