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Leserartikel Online Redaktion, 02.10.2015 08:08

GMÜND. Alois Dolezal wurde bei der Wahl der Zentralbehindertenvertrauenspersonen als Stellvertreter im Bereich der niederösterreichischen Landeskkliniken und -pflegeheime neuerlich bestätigt.

Von links: Behindertenvertrauensperson Alois Dolezal, Daniel Bachofner (Verwaltung), Lukas Binder (Verwaltung), Bettina Koppensteiner (persönliche Assistenz am Arbeitsplatz) und Küchenleiterin Gerda Dressler mit ihrer Mitarbeiterin Kerstin Dangl.

Als Behindertenvertrauensperson setzt sich OP– und Gipsassistent Alois Dolezal mit Unterstützung des Betriebsrates für die Interessen und Rechte von Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Landesklinikum Gmünd ein.“Behindertenvertrauenspersonen nehmen als gewählte Arbeitnehmer im Betrieb die wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Interessen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Einvernehmen mit dem Betriebsrat wahr“, so lautet eine zentrale Bestimmung im Behinderteneinstellungsgesetz. Alois Dolezal lebt im Krankenhausalltag und wenn erforderlich auch in seiner Freizeit das Gesetz mit hohem Engagement. Er beteuert, dass es ihm ein besonderes Anliegen ist, Menschen mit Defiziten und besonderen Bedürfnissen bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten: „Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, mit wieviel Einsatz und Freude sie ihre Arbeit bewältigen. Dafür setze ich mich gerne ein und es ist ein schöner Lohn für den Aufwand.“Vor kurzem wurde Alois Dolezal bei der Wahl der Zentralbehindertenvertrauenspersonen als Stellvertreter im Bereich der NÖ Landeskliniken und Landespflegeheime neuerlich bestätigt. Im Landesklinikum Gmünd sind Menschen mit Defiziten und besonderen Bedürfnissen in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, wie zum Beispiel in der Verwaltung und Küche. „Wir machen durchwegs positive Erfahrungen beim Einsatz von Personal mit besonderen Bedürfnissen, sie sind fleißig, verlässlich und sehr bemüht. Von dieser offenen, partnerschaftlichen Unternehmenskultur profitieren nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern es wirkt sich auch positiv auf die Gesamtstruktur unseres Hauses aus“, ist die stellvertretende kaufmännische Standortleiterin und Leiterin der Personalabteilung Doris Miniböck überzeugt.


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