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LK Waidhofen/Thaya: Wundmanagement zieht positive Bilanz nach dem ersten Jahr

Olivia Lentschig, 08.02.2019 08:00

Waidhofen/Thaya. Das Wundmanagement an der chirurgischen Abteilung des Landesklinikums Waidhofen/Thaya kann mit fachgerechter Versorgung und Behandlung chronischer Wunden aller Art nach dem ersten Jahr eine positive Bilanz ziehen.

Behandlung mit dem Low-Level-Laser: OÄ Dr. Patricia Weber-Pöppl und Wundmanagerin DGKP Carina Pomaßl Foto: LK Waidhofen/Thaya

Wunden, die nicht heilen, haben großen Einfluss auf die Lebensqualität der betroffenen Patientinnen und Patienten. Sie können Schmerzen verursachen und erfordern vielfach häufige Verbandswechsel und professionelle Versorgung. Zudem führen chronische Wunden auch immer wieder zu sozialer Isolation.

Speziell geschultes Team

Im Landesklinikums Waidhofen/Thaya werden durch das speziell geschulte Team des Wundmanagements gezielt chronische, schwer heilende Wunden und Ulcera (offene Beine, Druckgeschwüre) behandelt und damit die Kontinuität der anspruchsvollen und sehr zeitintensiven Behandlung gewährleistet. Mittels exakter Dokumentation der Wunden lässt sich der tatsächliche Fortschritt überprüfen. Die laufende ärztliche Kontrolle und die Betreuung durch eine professionelle Wundmanagerin sind dabei wichtige Kriterien für den guten Behandlungserfolg. Das Behandlungsspektrum umfasst die fach- und stadiengerechte Versorgung mit speziellen Verbandssystemen, die Low-Level-Lasertherapie sowie die Applikation und den Wechsel von VAC-Systemen (Unterdrucktherapie) inklusive des Cellutoms (Hautverpflanzungen). Die Betreuung durch das Wundmanagement erfolgt ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung.

„Vielfach kann ein längerer stationärer Aufenthalt oder eine Amputation eines Körperteiles verhindert werden und die Dankbarkeit und Zufriedenheit unserer Patienten zeigt uns, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind“ so OÄ Dr. Patricia Weber-Pöppl.

„Eine professionelle Betreuung des Patienten bedeutet auch das Eingehen auf seine Lebenssituation, seine Begleiterkankungen und persönlichen Ziele und kann aufgrund der Ausgedehntheit mancher Wunden bis zu 1,5 Stunden pro Behandlung in Anspruch nehmen“ ergänzt Wundmanagerin Carina Pomaßl.

Nach nunmehr einem Jahr Wundmanagement kann das Team bestehend aus OÄ Dr. Patricia Weber-Pöppl, OA Dr. Andreas Linke und Wundmanagerin DGKP Carina Pomaßl auf ein erfolgreiches Jahr mit 690 Behandlungen zurückblicken und eine durchaus positive Bilanz ziehen.


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