Gemeindechallenge: Schrems ist erneut steil auf dem Weg zum Titel der aktivsten Gemeinde
SCHREMS. SCHREMS. Die Schremser haben Biss und Durchhaltevermögen - das beweisen sie auch heuer wieder bei der Gemeindechallenge. Schon im Vorjahr platzierten sie sich bei dem, von SPORT.LAND.Niederösterreich initiierten, Bewerb an erster Stelle und gingen äußerst zuversichtlich in die diesjährige Runde.

Derzeit haben sie es sich mit 388.088 Minuten (Stand: 23. September) in der Kategorie „5.001 bis 10.000 Einwohner“ auf dem ersten Platz gemütlich gemacht und rangieren in der Gesamtwertung auf dem sensationellen dritten Platz. Jede sportliche Minute der registrierten Teilnehmer wird mittels App dokumentiert und automatisch auf das Bewegungskonto der jeweiligen Gemeinde gut geschrieben. SPÖ-Stadträtin Gabriele Beer betreut die Aktion auch heuer wieder erfolgreich, entsprechend groß ist ihre Freude über die engagierte Teilnahme.
Tips: Wie wichtig ist Ihnen die Teilnahme an der Aktion und sind Sie stolz auf den großen sportlichen Einsatz der Schremser?
Gabriele Beer: Allgemein gestartet wurde die Challenge im ersten Jahr unter dem Motto „Dabei sein ist alles“. Durch die Motivation vieler Schremser entwickelte sich schnell ein großer Ehrgeiz und Kampfgeist und jeder gab so viel er konnte, um möglichst weit vorne zu sein. Nachdem Schrems schon zwei Mal fitteste Gemeinde Niederösterreich geworden ist, wurde natürlich versucht, diesen Titel zu verteidigen. So war klar, dass wir wieder teilnehmen. Es ist schön, wie ehrgeizig, aber auch sportlich die Schremser sind. Eine erstaunliche Auswirkung der Challenge ist, dass viele Personen aktiv Sport machen, die es sonst weniger bis gar nicht machen würden. Dadurch sind auch viel mehr Schremser unterwegs. Wenn ich spazieren gehe, ist es selten der Fall, dass ich niemanden treffe, der auch aktiv Minuten für die Challenge sammelt. Besonders schön ist, dass es eine altersunabhängige Aktion ist, und dass Schremser im Jugendalter bis hin zu Senioren mit 80 Jahren teilnehmen.
Tips: Schon im Vorjahr hat sich Schrems hervorragend platziert und in der Kategorie 5.001 – 10.000 Einwohner den Sieg eingeheimst. Waren Sie von diesem Ergebnis überrascht oder haben Sie damit gerechnet?
Gabriele Beer: Da Schrems im Jahr 2017 schon sportlichste Gemeinde von Schrems wurde, war es im Vorjahr, und auch dieses Jahr das große Ziel. 2018 gab es ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen Schrems und Vösendorf. Dadurch dass immer mehr Menschen motiviert werden konnten, war es eine Freude den Zusammenhalt zu sehen, aber auch in der Rangliste sehr weit vorne zu sein. Dadurch, dass es zwischen Vösendorf und Schrems wirklich sehr knapp war, gab es für viele sportlich begeisterte Schremser nur ein Ziel. So viele Bewegungsminuten sammeln, wie möglich und Schrems zur fittesten Gemeinde Niederösterreichs zu machen. Besonders am letzten Tag hatte man das Gefühl, dass sich ganz Schrems bewegte, wenn man unterwegs war. Durch diese wertvollen Minuten konnte Schrems wieder fitteste Gemeinde werden. Im Jahr 2017 zeichnete sich schon während der Challenge ein großer Vorsprung ab und daher konnte man den Sieg schon im Vorhinein erahnen. Da es im Vorjahr sehr knapp war musste bis zum Schluss um den Sieg gekämpft werden. Darum war die Freude über den Sieg dann umso größer.Dieses Jahr ist es wieder sehr wahrscheinlich fitteste Gemeinde Niederösterreichs zu werden, da wir auf den Zweitplatzierten Vösendorf schon einen Vorsprung von fast 60.000 Minuten.
Tips: Welchen Stellenwert hat Sport und Bewegung innerhalb der Gemeinde?
Gabriele Beer: In Schrems hat Sport und Bewegung einen relativ hohen Stellenwert. Neben zahlreichen Vereinen gibt es auch viele Gruppen, die sich treffen um gemeinsam Rad zu fahren, zu gehen oder zu laufen. Man könnte fast meinen, dass die Bewegungslust seit der Challenge auch zugenommen hat. Ebenso gibt es zahlreiche Wanderwege in und um Schrems und auch im Naturpark, die von den Schremsern gerne genützt werden.


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