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BEZIRK. Wie erwartet hat im vergangenen Monat die Arbeitslosigkeit im Bezirk Gmünd saisonbedingt zugenommen. Ende November 2015 waren beim Arbeitsmarktservice Gmünd insgesamt 1.602 Personen arbeitslos vorgemerkt, um 11,6 Prozent mehr als im Vormonat und um 5,7 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Besonders betroffen sind weiterhin Ältere, gering Qualifizierte und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

„Zur Vermittlungsunterstützung setzen wir weiterhin diverse Förderungsinstrumente ein, trotzdem nimmt die Sockelarbeitslosigkeit leider zu. Während die Arbeitslosigkeit bei den Männern gegenüber dem Vergleichszeitpunkt des Vorjahres deutlich um 11,3 Prozent gestiegen ist, konnte der Vorgemerktenstand bei den Frauen konstant gehalten werden (-0,3%). Der Anstieg der Arbeitslosigkeit lässt sich zum Teil auch mit dem Rückgang der Personen in Schulung erklären. Der Bestand an Schulungsteilnehmer liegt aktuell um 32 (od. -14,7%) unter dem vergleichbaren Niveau des Vorjahres. In Summe ergeben sich damit Ende November 1.788 Personen, die entweder arbeitslos vorgemerkt oder in Schulungsmaßnahmen des AMS sind (+3,1%),“ erklärt der Geschäftsstellenleiter des AMS Gmünd, Gerhard Ableidinger.

Die geschätzte Arbeitslosenquote liegt in Gmünd mit 10,3 Prozent wieder deutlich über dem NÖ-Durchschnitt von 8,7 Prozent.

Von den insgesamt 1.602 Vorgemerkten haben 202 wieder eine konkrete Einstellungszusage für die kommenden Monate. „In absoluten Zahlen stieg die Arbeitslosigkeit am stärksten in den Bau- (+23 oder 18,9%), Hilfs- (+21 oder 7,4%) sowie Metall/Elektroberufen (+16 oder 13,0%),“ so Ableidinger.

Im vergangenen Monat wurden im Bezirk Gmünd 357 Jobsuchende neu arbeitslos, um 22 oder 5,8 prozent weniger als im November 2014. In 240 Fällen (-22 oder -5,8%) konnte die Vormerkung wiederum beendet werden. Davon konnten 96 Personen (-3 oder -3,0%) mit direkter oder indirekter Unterstützung des AMS wieder eine Beschäftigung aufnehmen, 55 sind in eine Schulung eingetreten und 89 sind aus anderen Gründen (Pension, Krankenstand, Meldeversäumnis, Auslandsaufenthalt, Wochenhilfe, etc.) aus der Vormerkung ausgeschieden.

Hoffnungsschimmer: Stellenangebot über dem Niveau des Vorjahres

Mit Ende November waren 22 sofort verfügbare offene Stellen beim AMS Gmünd gemeldet, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von acht Stellen. Im abgelaufenen Monat wurden 77 Stellen vom AMS Gmünd akquiriert und gleichzeitig 82 Stellen mit geeigneten Arbeitskräften besetzt. Die Besetzungsdauer betrug im Durchschnitt nur 16 Tage.


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