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GMÜND. Es geht los! Unter diesem Motto fand am 10. September die Spatenstichfeier für die Verlegung von Glasfaserkabeln in sieben Gemeinden in Form eines Pilotprojektes statt. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) nahm persönlich den Startschuss vor.

  1 / 2   Die Bürgermeister der Pilotprojektgemeinden mit Petra Bohuslav und Vertretern von Planungsinstitutionen

In Gmünd und sechs weiteren Gemeinden der Region Waldviertler StadtLand startet die ecoplus-Tochter nöGIG mit dem Ausbau der Glasfaserinfrastruktur. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (streicht beim feierlichen Spatenstich in Gmünd die Wichtigkeit von Breitband-Internet für das Wirtschaftswachstum und für die Zukunft der jungen Menschen im ländlichen Raum hervor.

Im Rahmen des Pilotprojektes werden etwa 12.000 Haushalte und Betriebe in den sieben Gemeinden der Ausbauregion mit Glasfaser erschlossen. In der Stadtgemeinde Gmünd sind es etwa 4.100. Bis Mitte 2019 werden alle bestellten Anschlüsse in diesem Gebiet aktiviert. Insgesamt werden es 35.000 in den vier Pilotregionen des Landes sein.

Helmut Miernicki von der Wirtschaftsplattform ecoplus betonte, dass die notwendige Zustimmungsrate von 40 Prozent keine leichte Hürde gewesen ist, die dank des Einsatzes eifriger Aktivisten doch deutlich erreicht werden konnte.

Hartwig Tauber, Geschäftsführer der nöGIG,  dankte besonders den Vertretern der Gemeinden aus der Kleinregion StadtLand dafür, dass sie sehr schnell den Beschluss zur Teilnahme an diesem zukunftsträchtigen Projekt erwirkt haben.

Bürgermeisterin Helga Rosenmayer (ÖVP) verwies auf die Wertsteigerung der Objekte durch den Anschluss an den modernen Datenhighway, da ohne Digitalisierung schon in absehbarer Zukunft nichts mehr geht.

Petra Bohuslav sprach vom Vergnügen, dass sie im Laufe der Kooperation in diesem Pilotprojekt mit allen Beteiligten erlebt hat und betonte, dass gerade der ländliche Bereich in Niederösterreich dadurch die Möglichkeit erhält, nicht den Anschluss an die Zukunft zu verpassen.

Schließlich hofften alle Redner auf gutes Wetter, damit die Erdarbeiten wie geplant vonstatten gehen können und man Mitte 2019 auch wirklich 12.000 Einheiten mit Breitband-Internet versorgen kann.


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