Arbeiterkammer erkämpfte 589.912 Euro für Gmünder Arbeitnehmer
BEZIRK GMÜND. „Insgesamt hat die Gmünder Arbeiterkammer im heurigen ersten Halbjahr 589.912 Euro für Arbeitnehmer der Region erstritten“, präsentierte Bezirksstellenleiter Michael Preissl die aktuellen Bezirkszahlen anlässlich der Leistungsbilanz.

„Das umfasst sowohl die Steuerrückholaktion als auch den Konsumentenschutz. Den größten Teil macht unsere Hilfe bei Problemen am Arbeitsplatz oder in sozialrechtlichen Fragen aus“, so Preissl.Insgesamt haben sich in der ersten Jahreshälfte mehr als 2.000 Ratsuchende an die Bezirksstelle gewandt. Die meisten Probleme entstehen bei Lohn- und Gehalts-Auszahlungen, hauptsächlich erst nach Kündigungen. Bei solchen Einforderungen sollten nicht mehr als drei bis sechs Monate (je nach Gewerbe) verstrichen sein, da es auch hier eine Ablauffrist gibt.
Exakte Aufzeichnungen und rasches Handeln
Die Arbeiterkammer rät daher, bei ausstehenden Zahlungen rasch den Weg zur zuständigen Bezirksstelle zu suchen und Überstunden stets korrekt (Tag und Uhrzeit) zu notieren. Dazu entwickelte die AK eine kostenlose App (ak-zeitspeicher.at), die per Smartphone aufgerufen werden kann. Als Zukunftsprogramm soll es auch eine Beratung in digitaler Form geben. Eine weitere Empfehlung seitens der Experten lautet, sogenannte „All-in-Verträge“ vorab genau zu prüfen. Diese entpuppen sich häufig als Mogelpackung: Verpflichtung zu Mehr- und Überstundenleistung, Reisezeiten, Diäten und oder Ähnliches sind oft zu entdecken.


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