"Unser Herz für Gmünd" - SP-Miksch stellt Programm vor
GMÜND. Die Mehrzahl der 57 SPÖ-Kandidaten für die Gmünder Gemeinderatswahl waren der Einladung von Spitzenkandidaten Thomas Miksch in die Taverna Perikles gefolgt. In entspannter Atmosphäre stellte Miksch sein Programm vor.

Die Ankündigung, die SPÖ-Gmünd würde wieder basisdemokratischer und mitgliederorientierter, wurde mit einem Vernetzungstreffen aller SPÖ-Kandidaten in der Taverna Perikles gleich einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Thomas Miksch stellte sein Wahlkampfprogramm vor, das er mit seinem Team umsetzen will. Schwerpunkte sind Umwelt und Klimaschutz, die Erhaltung des Gmünder Strandbades, ein Frauenarzt für Gmünd und der soziale Wohnbau.
Für die Senioren forderte Miksch geeignete Wohnungen und ein Pensionisten- und Pflegeheim: „Es ist nicht einzusehen, dass es rund um Gmünd überall solche Einrichtungen gibt, nur in der Bezirkshauptstadt nicht.“
Die PR-Aktion der aktuellen Stadtregierung, wonach Straße für Straße in Gmünd saniert worden sei, quittierte er mit einem: „Ja, aber wie? Schneepflugfahrer versichern mir, dass die dünne Asphaltdecke den ersten Winter nicht überleben wird! Wir sind auch für die Sanierung der Straßen und Gehwege, aber richtig!“
Gemeindeschulden als größte Herausforderung
Besonders im Magen liegt Miksch jedoch die Gmünder Budgetsituation. „Es ist der Stadtregierung gelungen, in wenigen Jahren eine Neuverschuldung von 9 Millionen Euro aufzureißen! Damit beträgt die Gesamtverschuldung mittlerweile 30 Mio. Euro. Wären wir eine rote Gemeinde, wären wir schon längst eine Sanierungsgemeinde!“, schildert Miksch die dramatischen Umstände. Zu tragen hätte diese Misswirtschaft schlussendlich wieder einmal jede Bürgerin und jeder Bürger, weil vermutlich Gebühren, Mieten und Tarife steigen würden.


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