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Leserartikel Online Redaktion, 17.05.2024 09:01

GMUNDEN. Der Aufstieg auf den Brunnkogel erwies sich für zwei Bergsteigerinnen zur Falle: sie gelangten in unwegsames und felsdurchsetztes Gelände und konnten den Abstieg nicht mehr selbständig antreten. Sie wurden von Einsatzkräften sicher ins Tal gebracht.

 (Foto: Wolfgang Spitzbart .)
(Foto: Wolfgang Spitzbart .)

Eine 30-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen und eine 31-Jährige aus dem Bezirk Wels-Land starteten am 16. Mai 2024 nachmittags beim Parkplatz Taferlklause eine Wanderung auf den 1.708 Meter hohen Brunnkogel. Als Aufstiegsroute wählten die Wanderinnen den unmarkierten Franz Scheckenberger Steig. Eine der beiden Bergsteigerinnen verfolgte die Route auf einer Handy-App. Gegen 18 Uhr gerieten die Frauen in unwegsames und felsdurchsetztes Gelände.

Zwei Bergrettungen im Einsatz

Als sie sich um etwa 19 Uhr aus ihrer misslichen Lage nicht mehr befreien konnten, verständigten sie den Notruf der Bergrettung. Es wurden die Bergrettungen Ebensee und Traunkirchen alarmiert. Ebenso wurde der Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Linz zum Einsatz hinzugezogen. Dessen Besatzung konnte die beiden Bergsteigerinnen auf einer Seehöhe von etwa 1.440 lokalisieren. Aufgrund des böigen und teils starken Windes konnte eine Seilrettung durch den Hubschrauber nicht durchgeführt werden. Daher landete der Polizeihubschrauber am Zwischenlandeplatz am vorderen Langbathsee, wo ein Beamter der Alpinpolizei Gmunden aufgenommen wurde.

Sicher ins Tal geflogen

Der Flugretter sowie der Alpinpolizist wurden im Anschluss unterhalb des Gipfels des Brunnkogels im Schwebeflug abgesetzt und begaben sich durch unwegsames Gelände zu den in Not geratenen Bergsteigerinnen. Sie wurden anschließend einige Meter aus dem felsdurchsetzten Gelände auf ein Podest abgeseilt, wo sie anschließend gemeinsam mit dem Flugretter und dem Alpinpolizist wieder vom Hubschrauber im Schwebeflug aufgenommen und sicher ins Tal geflogen wurden.


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