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LAAKIRCHEN. (Update) Bei einem Wohnhaus in der Ortschaft Rahstorf ist am Dienstagnachmittag (24. März) der Dachstuhl in Brand geraten, woraufhin neun Feuerwehren zu einem Großeinsatz ausrückten. Die Einsatzkräfte eröffneten das Schindeldach an mehreren Stellen und setzten spezielle Löschtechnik ein, während Polizei, Rettung und Energieversorger vor Ort waren.

Feuerwehren im Einsatz bei einem Dachstuhlbrand in Laakirchen. (Fotocredit: laumat/Matthias Lauber)
  1 / 15   Feuerwehren im Einsatz bei einem Dachstuhlbrand in Laakirchen. (Fotocredit: laumat/Matthias Lauber)

Am frühen Dienstagnachmittag ist in der Ortschaft Rahstorf in Laakirchen im Bezirk Gmunden der Dachstuhl eines Wohnhauses in Brand geraten. Der Einsatzort liegt unmittelbar neben dem örtlichen Feuerwehrhaus.

Zunächst wurden die Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort „Brand im Dachbereich“ zu dem Wohngebäude alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war deutlich Rauch und Feuer im Bereich des Dachstuhls zu erkennen. In der Folge wurden insgesamt neun umliegende Feuerwehren nachalarmiert, um genügend Löschmannschaften und Gerätschaften zur Verfügung zu haben.

Die Feuerwehr ging über mehrere Angriffswege gegen die Flammen vor. Neben herkömmlichen Löschleitungen kam auch ein Bohrlöschgerät zum Einsatz. Dennoch musste das Schindeldach an zahlreichen Stellen geöffnet werden, damit die Einsatzkräfte an den Brandherd gelangten und ein Wiederaufflammen verhindern konnten.

Nach intensiven Löscharbeiten konnte das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Neben der Feuerwehr standen auch der Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz. Ein Brandermittler nahm gemeinsam mit Technikern des Energieversorgers noch während der Aufräumarbeiten die Untersuchungen zur Ursache des Feuers auf. 

Angaben dazu, wodurch der Brand ausgelöst wurde, lagen zunächst nicht vor. 

Update

Der Brand wurde laut Polizei durch einen Nachbarn entdeckt, der umgehend die Einsatzkräfte verständigte. Auch die Bewohner des Hauses wurden rechtzeitig verständigt und konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand der Dachbereich des Gebäudes bereits in Brand.

„Bei der durchgeführten Brandursachenermittlung wurde festgestellt, dass ein glimmender Partikel aus der holzbefeuerten Zentralheizung in die Holzdachschindeln gelangte. Daraus entwickelte sich zunächst ein unbemerkter Glimmbrand, der sich zu einem ausgedehnten Brand im Dachbereich ausbreitete. Der Schaden liegt im sechsstelligen Eurobereich“, berichtet die Polizei.


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