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VORCHDORF. Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem überschlagenen Fahrzeug hat am Sonntagnachmittag auf der A1 Westautobahn für einen kilometerlangen Stau und vier leicht verletzte Personen gesorgt.

  1 / 3   Der auf dem Dach liegende Unfallwagen auf der A1 Westautobahn bei Vorchdorf, während Polizei und Notarzthubschrauber im Einsatz stehen (Fotocredit: laumat/Matthias Lauber)
Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der A1 Westautobahn im Bereich Vorchdorf ein schwerer Verkehrsunfall, der einen erheblichen Einsatz der Rettungskräfte nach sich zog. Zwischen der Auffahrt Eberstalzell und der Abfahrt Vorchdorf kam es im dichten Reiseverkehr in Richtung Salzburg zu einer Kollision involving mindestens zwei Personenkraftwagen. Nach bisherigen Erkenntnissen prallte ein 61-jähriger Lenker aus Deutschland gegen die rechte Leitplanke. In der Folge riss er sein Fahrzeug nach links und stieß auf dem Überholstreifen mit dem Heck eines von einem 70-jährigen Niederösterreicher gelenkten Wagens zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich das Fahrzeug des 70-Jährigen und blieb auf dem Dach liegen. Der 70-Jährige sowie seine 69-jährige Ehefrau mussten von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Zwei Feuerwehren, mehrere Rettungsfahrzeuge, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Notarzthubschrauber Martin 3 waren vor Ort im Einsatz. Glücklicherweise befanden sich alle Beteiligten beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits außerhalb der Fahrzeuge. Der Hubschrauber musste keinen Patienten transportieren. Insgesamt zogen sich vier Personen leichte Verletzungen zu, woraufhin sie zur weiteren Behandlung in das Salzkammergut Klinikum Gmunden gebracht wurden. Die Unfallstelle musste für etwa eine halbe Stunde komplett gesperrt werden, anschließend war die Fahrbahn für weitere dreißig Minuten nur einspurig befahrbar. Dies führte zu einem rund zehn Kilometer langen Rückstau. Zusätzlich verschärft wurde die Verkehrslage durch einen Kirtag in Eberstalzell, weshalb die Ortsdurchfahrt gesperrt war und der Ausweichverkehr über Nebenstraßen geleitet wurde, was das Ortszentrum zeitweise verstopfte.

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