Vier Wanderer vom Traunstein gerettet
GMUNDEN. Vier tschechische Staatsangehörige mussten am Samstagabend vom Traunstein gerettet werden, nachdem sie sich auf einem unmarkierten Steig verstiegen hatten und nicht mehr weiterkamen.

Samstagmorgen stiegen vier tschechische Staatsangehörige, ein 22-Jähriger und ein 27-Jähriger sowie zwei 22-jährige Frauen, über den Naturfeundesteig zur Gmundnerhütte am Traunstein auf.
Die Gruppe beabsichtigte den Traunsee-Klettersteig zu begehen. Die Tourenplanung führte sie über eine App durch. Die Bergsteiger stiegen deshalb gegen Mittag über den Hernlersteig zum Einstieg des Traunsee-Kletterseigs ab.
Klettersteig war zu schwierig
Am Einstieg bemerkten sie, dass es sich dabei um einen für die Gruppe zu anspruchsvollen Klettersteig handelt, weshalb sie über den Hernlersteig wieder in Richtung Gmundnerhütte aufstiegen.
Mit Polizeihubschrauber ins Tal geflogen
Auf der App sahen sie den unmarkierten Zierlersteig, welcher knapp unterhalb der Gmundnerhütte auf den Hernlersteig trifft. Die Gruppe beabsichtigte über den unmarkierten Zierlersteig ins Tal abzusteigen.
Auf einer Seehöhe von 1.249 Meter verstiegen sich die Bergsteiger und kamen nicht mehr weiter. Zudem klagten die zwei Frauen bereits über Erschöpfungszustände. Aufgrund dieser Situation setzte der 22-Jährige gegen 19.50 Uhr den Notruf ab. Die Flugpolizei rückte an und konnte die vier retten und am Tau ins Tal fliegen.








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