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OBERTRAUN. In Obertraun hängen zu Ostern Gegenstände mit Rädern von Dächern, Bäumen oder Laternen. 

Foto: Franz Fühauf
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Das Oaradln (Eier verradeln) ist ein österlicher Brauch in der Welterbegemeinde Obertraun und wird bereits seit über hundert Jahren betrieben. Von Ostersonntag auf Ostermontag darf von der Dorfjugend alles, was auf Rädern frei herumsteht, auf Dächer, Bäume, Laternen etc. gehängt werden. Die Heuwägen, Schubkarren, Fahrräder und heuer auch ein Gartengriller, müssen dann gesucht und mühsam wieder heruntergeholt werden.

Früher wollte man den Bewohnern vor Augen führen, dass sie nicht aufgeräumt haben. Grundsätzlich wird dieser Brauch von allen im Ort akzeptiert, nur bei Baufirmen oder Zweitwohnbesitzern kommt oft Unbehagen auf.


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