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GMUNDEN. Ein ganzheitliches Meisterwerk, das man mit allen Sinnen erfahren kann, zeigt der Bildhauer Josef Baier noch bis Sonntag, 5. September, in der Hipp-Halle: Das Lambdoma ist eine skulpturale Klanginstallation, die beim Anschlagen im ganzen Körper nachvibriert.

Das 800 Kilogramm schwere Lambdoma macht Klänge spürbar. (Foto: Josef Baier)
Das 800 Kilogramm schwere Lambdoma macht Klänge spürbar. (Foto: Josef Baier)

Das ausgestellte Vierfach-Lambdoma, das aus 256 Klangrohren besteht, ist auf der Naturtonreihe und den ganzzahligen Proportionsverhältnissen aufgebaut. Durch das Anschlagen der einzelnen Klangrohre werden Obertöne und Untertöne hörbar, die Körper und Geist anregen. Die Besucher können die Installation betreten und die Klangrohre durch verschieden starke Schlägel zum Schwingen und Klingen bringen – und erfahren ein unbeschreiblich intensives Klangvolumen, das vom Scheitel bis zu den Zehen wahrnehmbar ist.

Josef Baier hat sich zum bildhauerischen Ziel gesetzt, wesentliche Gesetze der Natur, durch Reduktion des Materials und mit subtiler Ästhetik, erfahrbar zu machen. In der Hipp-Halle zeigt er nach zwanzig Jahren die Quintessenz seines künstlerischen Schaffens: das Lambdoma, das klangliche, mathematische und geometrische Exaktheit und Schönheit miteinander verbindet.

Lambdoma live erleben

Während der Öffnungszeiten ist der Künstler persönlich anwesend (Mittwoch bis Freitag: 16 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag: 10 bis 12 und 14 bis 19 Uhr).

Am Mittwoch, 1. September, zur “Langen Nacht der Industriekultur” findet um 21 Uhr ein Konzert mit den Salzburger Musikern Uli Barth (Saxophon, Reeds) und Gerhard Endstrasser (Lambdoma, Drums, Programming) statt.

Zur Finissage am Sonntag, 5. September, um 11 Uhr spielen die Salzburger Gerhard Laber (perkussiver Klangperformer) und Fritz Moßhammer mit Alphorn und Hirtenflöte.


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