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GMUNDEN/WIEN. Sängerin, bildende Künstlerin, Songwriterin, Aktivistin: Die aus Gmunden stammende Christl ist in vielen Feldern künstlerisch aktiv. Kürzlich stellte sie im Wiener Café Siebenstern ihr erstes Album „A Room For Her Own“ vor.

 (Foto: Marlene Brandstötter)
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Ein „kreatives Basisschaffen“ habe es sicher schon während ihrer Schulzeit in Gmunden gegeben, erzählt die 21-Jährige. Erst mit dem Umzug nach Wien haben sich aber die Möglichkeiten eröffnet, ihre Werke auch öffentlich zu präsentieren. Auf ihr musikalisches Debüt „Game Over“, das sie mittels Crowdfunding finanzierte, folgte ihre zweite Single „Objects of Desire“, in der sie ihrer eigenen Erfahrung mit sexueller Belästigung Ausdruck verleiht. Eine damit verbundene aktivistische Kunstaktion sorgte im Sommer für Aufmerksamkeit und große Berichte in Medien wie Standard und Kurier.

Dann ging es Schlag auf Schlag: Es folgten die Singles „Purple“ und zuletzt „I Wanna Leave“, eine lyrische Pianoballade, die eine Gefühlswelt zwischen depressiven Phasen und Angstzuständen nachzeichnet.

Nun hat Christl ihre bisherigen musikalischen Werke als Mini-Album veröffentlicht – kurz vor dem jüngsten Lockdown und zugleich mit ihrer ersten eigenen Ausstellung. „Das letzte halbe Jahr war schon sehr dicht. Das Album war ein großes künstlerisches Kapitel, das ich geschlossen habe, mit viel künstlerischer Selbstfindung. Ich bin sehr stolz, dass es draußen ist“, so die 21-Jährige.

Erhältlich ist „A Room For Her Own“ auf allen gängigen Streamingplattformen.


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