Altmünsterer beschreibt fiktive Gespräche mit Sokrates, Mozart, Niki Lauda und Gott
ALTMÜNSTER. Worüber unterhalten sich Gott und Mephistopheles? Was besprechen Niki Lauda und Günter Anders? In seinem Buch „Begegnungen“ gibt der Altmünsterer Franz Doppelbauer in fiktiven Gesprächen Anregungen zum Nachdenken – philosophisch und kurzweilig zugleich.

Franz Doppelbauer ist vielen als ehemaliger Gmundner AHS-Lehrer für Deutsch, Katholische Religion und Ethik bekannt. Er engagierte sich in der Förderung von Hochbegabten und war Trainer am BFI. Seit 2021 ist der 66-Jährige Vortragender für Ethik für Mediziner an der Hamburger Fernhochschule. Es ist ihm ein Anliegen, die Menschen für die Literatur, die Schönheit der Sprache, Kunst, Kultur, Natur und Spiritualität zu begeistern.
„Alte Meister“ treffen auf das Heute
Nun hat er – basierend auf seinen eigenen Erfahrungen und vielen Begegnungen mit Andersdenkenden – sein erstes Buch veröffentlicht. Unter dem Titel „Lustige, legendäre, skurrile und unvergessliche Begegnungen zwischen Sokrates, Schopenhauer, Mephisto, Paganini, Hesse, Kafka und dem Zeitgeist“ treffen darin die „alten Meister“ wie Sokrates, Schopenhauer, Rousseau, Hesse, Kafka oder Mozart in fiktiven Dialogen auf Persönlichkeiten des 21. Jahrhunderts.
In dem witzig und spannend geschriebenen, zum Nachdenken anregenden Buch „geht es im Wesentlichen um die Suche nach dem ganz großen Sinn des Lebens“, so Doppelbauer.
Die Arbeit an seinem Buch-Erstling hat den Altmünsterer offenbar auf den Geschmack gebracht – und auch auf eine neue Buch-Idee: „Was wäre, wenn seit Jahrtausenden nur Frauen die Welt regiert hätten, die Geschichtsbücher und heiligen Schriften von Frauen geschrieben worden wären?“


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