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BAD ISCHL. Bei der zweiten Premiere der Saison – Frau Luna – in der jazzigen Neufassung Paul Linckes konnte das Publikum beim Lehár Festival in eine Welt zwischen Berliner Charme und der utopischen Eroberung der Luft eintauchen.

 (Foto: Hörmandinger)
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Drei Tage nach dem Super-Mond machte sich das Lehar Festival Bad Ischl auf die Reise zum Mond: Unter Regie und Choreographie von Ramesh Nair feierte Frau Luna im Kongress & Theaterhaus Premiere. Das Publikum spendete nach dem Schlussvorhang minutenlangen Applaus.

„Das ist die Berliner Luft“, ist nur einer der unverwüstlichen Welthits dieser Revue-Operette mit Kultstatus. Auch Schlager wie „Oh Theophil“, „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“ oder „Schlösser, die im Monde liegen“ sind wohlbekannt.

Eine Ballonreise auf den Mond

Fritz Steppke träumt davon, als erster Mensch auf dem Mond zu landen und bastelt mit seinem Kameraden Pannecke an einem Stratosphären-Expressballon, der eines Nachts mit allerlei Passagieren an Bord tatsächlich in den Berliner Himmel fliegt. Doch der Mann im Mond entpuppt sich als Frau: Frau Luna findet Gefallen an Fritz Steppke. Sehr zum Leidwesen von Prinz Sternschnuppe, der bislang vergebens um die Mondgöttin warb. Die Erdlinge sorgen so für reichlich Verwirrung und Turbulenzen bei den Mondbewohnern.

Ramesh Nair, Susanna Hirschler und andere

Ramesh Nair, auch als Prinz Sternschnuppe zu sehen, hat Frau Luna eigens neu arrangiert. Das Publikum war von der spritzigen Jazz-Fassung, einem richtiggehenden Feuerwerk der Bühnenkunst, vollauf begeistert. In den weiteren Hauptrollen waren Patricia Nessy (Frau Luna), Anna Overbeck (Stella), Susanna Hirschler (Frau Pusebach), Lena Poppe (Marie/Mondgroom), Kaj-Louis Lucke (Fritz Steppke) und Michael Zabanoff (Theophil) zu sehen.

Das Stück wird bis Ende August noch insgesamt achtmal gezeigt. Termine: www.leharfestival.at


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