GMUNDEN. Traditionelle und moderne Keramik – eröffnet wurde bei Gmundner Keramik eine Winterausstellung mit Werken aus der Frühzeit der Keramikmanufaktur und aus der heuer gegründeten Academy of Ceramics.

Mit der in diesem Jahr ins Leben gerufenen Academy of Ceramics haben Gmundner Keramik und die Landes-Kultur GmbH ein Format geschaffen, das die Tradition der Keramikmanufaktur mit zeitgenössischer Kunst kombiniert. Sechs internationale Künstler haben in Gmunden gearbeitet, die dazugehörige Sommerausstellung lockte rund 10.000 Besucher an. Arbeiten daraus sind nun auch in der Winterausstellung zu sehen.
Das Projekt „Academy of Ceramics“ knüpft an die lange Tradition an, den Austausch zwischen Künstlern und Mitarbeitern zu fördern. Franz Schleiss und Emilie Schleiss-Simandl legten den künstlerischen Grundstein der Gmundner Keramik 1909 und beherbergten Künstlerkollegen wie ihren Professor Michael Powolny. Die Künstler der „Gruppe H“, zu der Größen wie Gudrun Wittke-Baudisch und Franz Josef Altenburg gehörten, entwickelten ab 1968 Entwürfe für die Serienproduktion der Gmundner Keramik und fertigten besondere Unikatkeramiken. Einige dieser bedeutenden Werke aus der Frühzeit der Keramikmanufaktur können in der Winterausstellung bestaunt werden.
Die vorläufigen Resultate eines einzigartigen Projektes mit den San in Namibia sind ebenfalls zu sehen. Expertengespräche runden das Programm in dieser Schau ab.
Zu sehen ist die Winterausstellung bis 31. März bei Gmundner Keramik von Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und an den Samstagen von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.


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