Wanderung ins Welterbe rückt historische Holzwege in den Fokus
HALLSTATT. Im Rahmen des österreichischen Welterbetages 2026 nahmen rund 40 Teilnehmer an der geführten „Wanderung ins Welterbe“ teil. Die Veranstaltung führte durch die Kulturlandschaft der Region Hallstatt Dachstein Salzkammergut und widmete sich den historischen Holztransportwegen.

Teilnehmer aus der Region sowie aus anderen Teilen Oberösterreichs folgten der Route und erhielten Einblicke in die Bedeutung des Rohstoffs Holz für die Salzgewinnung in Hallstatt. Begleitet wurde die Wanderung von Fachleuten.
Im Mittelpunkt standen die Transportwege, über die Holz über Jahrhunderte hinweg als Energieträger genutzt wurde. Experten vermittelten die technischen und logistischen Hintergründe.
Stationen entlang der Route
Zu den wichtigen Punkten der Strecke zählten der Steegwirt, die Hallstättersee Seeklause, die Chorinskyklause in Bad Goisern sowie der Windensteg in Lauffen. Diese Bauwerke zeigen die Verbindung von Wasserbau, Transport und wirtschaftlicher Entwicklung in der Region.
Die Teilnehmer konnten die historischen Zusammenhänge direkt vor Ort nachvollziehen und erhielten einen umfassenden Überblick über die Nutzung der Landschaft.
Vermittlung von Kultur und Naturerbe
Die Kombination aus Bewegung und Wissensvermittlung wurde positiv aufgenommen. Die Veranstaltung ergänzte den Welterbetag und verdeutlichte das anhaltende Interesse an der Geschichte der Region.


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