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Karl Markovics: „Ich will, dass man anders herauskommt, als man hineingegangen ist“

Mag. Lisa-Maria Laserer, 09.02.2026 06:32

GMUNDEN. Karl Markovics, der bekannte österreichische Schauspieler und Regisseur liest im Stadttheater Gmunden. Ein Abend, bei dem es um Liebe in all ihren Facetten geht. Im Tips-Interview erzählt Markovics von der „Botschaft“ für sein Publikum und warum er sich auf seinen Auftritt im Stadttheater Gmunden freut.

Karl Markovics liest in Gmunden. (Foto: Moritz Schell)
Karl Markovics liest in Gmunden. (Foto: Moritz Schell)

Tips: Erklären Sie unseren Lesern bitte ein wenig über die Veranstaltung?

Markovics: Es ist ein Abend, in dem es um unterschiedlichste Facetten und Betrachtungsweisen des Phänomens „Liebe“ geht. Düsterer Symbolismus (Richard Dehmel) trifft auf kecke Hinterfotzigkeit (Alfred Polgar), psychologisches Kammerspiel (James Joyce) trifft auf erotische Miniatur (Peter Altenberg). Der Titel „Verwunschener Tag - verklärte Nacht“ verweist auf die Licht- und Schattenseiten der Liebe und gleichzeitig auf ihre elementare Bedeutung.

Tips: Wie sind Sie auf diese besondere Mischung (Lesung und Harfe/Violine) gekommen?

Markovics: In diesem Fall ist die Musik, beziehungsweise. sind die Musikerin und der Musiker, Elisabeth Plank und Johannes Fleischmann auf mich gekommen. Alle Musikstücke des Abends zeichnen sich durch hohe Emotionalität aus. So war es naheliegend, auch literarisch Hochemotionales zu bieten.

Tips: Mit welchen Gedanken und Anregungen sollen die Zuseher die Veranstaltung verlassen? Was soll bleiben? Haben Sie eine „Botschaft“?

Markovics: Ich will, dass man anders herauskommt, als man hineingegangen ist. Wie genau „anders“, das hängt von den Zuhörern und Zuhörerinnen ab. Sie sollen was davon haben.

Tips: Was ist das Besondere für Sie, bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden aufzutreten?

Markovics: Ich mag Festivals außerhalb von Metropolen, weil sie Kunst und Kultur zu den Menschen bringen, die sonst in dieser Form nicht da wäre.

Tips: Haben Sie persönlich eine Verbindung zum Salzkammergut, vielleicht sogar zu Gmunden?

Markovics: Ich war schon oft in Gmunden und Umgebung zu Gast, mit den unterschiedlichsten Programmen. Ich habe im Stadttheater „Amadeus“ gespielt, habe Thomas Bernhard gelesen und diverse Filmprojekte gedreht.

Tips: Was sagen Sie zum Veranstaltungsort, dem Gmundner Stadttheater? Es wurde ja gerade neu renoviert.

Markovics: Ich kenne das Haus vor seiner Renovierung und liebe dieses Theater. Ich bin sehr gespannt auf die Verjüngungskur. Gmunden kann stolz auf dieses Haus sein. Es gibt nicht viele Städte dieser Größe, die noch ein funktionierendes Theater haben.

Lesung mit Musik

Karl Markovics | Rezitation

Johannes Fleischmann | Violine

Elisabeth Plank | Harfe

Termin: Donnerstag, 26. Februar um 19.30 Uhr

Ort: Stadttheater Gmunden

Tickets: https://www.festwochen-gmunden.at/de/aktuelles-programm/verwunschener-tag-verklaerte-nacht-26-02-2026


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