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GMUNDEN. Die Salzkammergut Festwochen Gmunden stehen 2026 unter dem Motto „Kommen härtere Tage?“ und widmen ihr Sommerprogramm Literatur, Musik, Theater und bildender Kunst. Inhaltlicher Ausgangspunkt sind Texte von Ingeborg Bachmann und Thomas Bernhard, deren Werke in Lesungen, Theaterproduktionen und szenischen Abenden aufgegriffen werden.

Rafale Fingerlos, Kairn Bergmann, Parov Stelar und Johanna Mitterbauer (von links) bei der Präsentation des Sommerprogramms. (Foto: Rudi Gigler)

Das Musikprogramm reicht von klassischer Musik bis zu neuen Konzertformaten. Beim neu konzipierten Liedfest steht das Kunstlied im Mittelpunkt. Mitglieder der Wiener Philharmoniker sowie die Neuen Wiener Solisten gestalten Konzerte am Traunsee und verbinden dabei traditionelle Werke mit lokalen Kompositionen. Ein Höhepunkt ist die Jubiläumsgala des Bruckner Orchester Linz anlässlich seines 60 jährigen Bestehens. Mit dem Format „Stars der Zukunft“ wird unter anderem der Pianist Roman Fediurko auftreten. Ergänzt werden die klassischen Programme durch kleinere Ensemblekonzerte, Kammermusik und experimentelle Formate, die Musik in unmittelbare Nähe zum Publikum bringen. Auch junge Solisten und aufstrebende Musiker werden präsentiert, um neue Perspektiven auf klassische und zeitgenössische Musik zu eröffnen.

Open Air im Toscanapark

Die traditionellen Open Air Veranstaltungen sind ebenfalls wieder geplant. Im Toscanapark verbindet der oberösterreichische Künstler Parov Stelar Musik und bildende Kunst in einem interdisziplinären Projekt, bei dem Konzert und Ausstellung miteinander verschränkt werden. Weitere interaktive Formate schaffen Räume, in denen Klang, Natur und visuelle Kunst aufeinandertreffen. Dadurch entstehen intensive, flüchtige Momente, die die Besucher in eine neue Wahrnehmung von Musik und Raum einbinden.

Literatur, Theater und Kunst

Im Literaturprogramm stehen unter anderem „Das dreißigste Jahr“ von Ingeborg Bachmann sowie Werke von Thomas Bernhard wie „Die Billigesser“ und „Elisabeth II“ auf dem Programm. Ausstellungen und Kunstprojekte sind im Toscanapark und in der Villa Stonborough geplant. Weitere Veranstaltungsorte sind das Stadttheater Gmunden, die Hipp Halle und das Thomas Bernhard Haus in Ohlsdorf sowie weitere Kulturorte der Region. Die Festwochen verknüpfen mehr denn je klassische, zeitgenössische und interdisziplinäre Formate zu einem vielfältigen Sommerprogramm, das lokale, nationale und internationale Künstler einbindet .


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