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GMUNDEN. Der „stadt/garten“ entwickelt sich weiter zu einem offenen Experimentierraum für bioregionales Entwerfen, gemeinschaftliches Handeln und nachhaltige Transformation. Gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden der Technischen Universität (TU) Wien läuft derzeit ein zehntägiger Beteiligungsprozess, bei dem Ideen und Konzepte für die Zukunft des Areals erarbeitet werden.

Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP), Eva Fürtbauer (Kulturabteilung der Stadtgemeinde) und Kulturamtsleiterin Cornelia Anhaus mit Jakob Travnik und Gordon Selbach von der bioregional.agency (Foto: Stadtgemeinde Gmunden)

Den Auftakt bildete die Ausstellung „disassembly/reassembly“ der bioregional.agency gemeinsam mit 32 Studierenden des Instituts für Gebäudelehre und Entwerfen der TU Wien. Im Mittelpunkt stehen neue Nutzungsmöglichkeiten für das Kunstquartier in der Johann-Tagwerker-Straße sowie Fragen rund um nachhaltiges Bauen und gemeinschaftliche Gestaltung.

„Einzigartiges Juwel“

Ziel ist es, den Stadtgarten als lebendigen Ort zu stärken, an dem soziale, kulturelle und bauliche Prozesse gemeinsam erprobt werden – mit dem Bestehenden als Ressource und Ausgangspunkt für zukünftige Entwicklungen.

„Der Gmundner Stadtgarten ist ein einzigartiges Juwel mitten in der Innenstadt mit sehr viel Potenzial und Entwicklungsmöglichkeiten“, sagt Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP).

Realer Umbauprozess

Im Rahmen des Projekts entstehen nicht nur Ausstellungen, sondern es wird auch ein realer Umbauprozess vor Ort sichtbar. Bestehende Strukturen werden analysiert, zerlegt und neu zusammengesetzt.

Jeder kann Ideen einbringen

Noch bis Donnerstag, 28. Mai, können Interessierte täglich von 15 bis 19 Uhr den Stadtgarten besuchen, Ideen einbringen und mit den Beteiligten ins Gespräch kommen. Den Abschluss bildet eine Finissage am Freitag, 29. Mai, um 17 Uhr.


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