Communale OÖ: Gmunden schreibt „HERstory“
GMUNDEN. Unter dem Motto „Mut, Geschichte zu schreiben – von history to HERstory“ setzt Gmunden bis Montag, 30. November, einen eigenen Schwerpunkt im Rahmen der communale oö 2026. Im Fokus steht dabei die weibliche Perspektive auf Geschichte.

Ausgehend vom Oberösterreichischen Bauernkrieg von 1626 rückt das Programm Frauen in den Mittelpunkt, deren Wirken und Widerstand in der Geschichtsschreibung oft wenig sichtbar geblieben sind. Unterschiedliche künstlerische und wissenschaftliche Formate schlagen dabei die Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart.
„Ohne Frauen kein Aufstand“
Zu den Höhepunkten zählt das Symposium „Ohne Frauen kein Aufstand. Über die Zukunft der vergessenen Revoluzzerinnen“ am Samstag, 3. Oktober, ab 10 Uhr im Seeschloss Ort. Expertinnen aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft beschäftigen sich mit weiblichen Formen des Widerstands und der Frage, wie Zivilcourage an kommende Generationen weitergegeben werden kann.
Am Abend eröffnet in der Hipphalle die Ausstellung „Not Fit for Marketing – Bäuerinnen jenseits der Idylle“. Am Sonntag, 4. Oktober, folgen ein Kulturfrühstück mit Autor Thomas Perle im Schloss Ort sowie die Oberösterreich-Premiere seines Stücks „karpatenflecken“ im Stadttheater.
Ebenfalls Teil des Programms sind die sonntäglichen Instawalks „Aufstand und Erinnerung“, die zu Schauplätzen des Widerstands und Wirkens vergessener Gmundner Persönlichkeiten führen.
Termine im November
Im November stehen unter anderem eine Lesung mit Elke Laznia und Marianne Jungmaier, ein Kepler Salon extern mit Danielle Spera sowie die Uraufführung des Stationentheaters „Gegen den Wind gesät“ auf dem Programm. Im K-Hof Museum ist außerdem die Ausstellung „fading fields. Ländliche Visionen zwischen Vorstellungskraft und Verschwinden“ von Daniela Köppl zu sehen.
Viele Veranstaltungen sind bei freiem Eintritt zugänglich. Weitere Informationen unter www.gmunden.at/communaleoo








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden