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GMUNDEN/CASTEL GRANDOLFO. Eine prächtige, sieben Meter hohe Tanne vom Grünberg schmückt zum heurigen Weihnachtsfest die Gärten der päpstlichen Residenz in Castel Gandolfo bei Rom.

Bundesforste-Weihnachtsbaum ziert päpstliche Residenz in Castel Gandolfo Foto: Natalie Feistritzer
Bundesforste-Weihnachtsbaum ziert päpstliche Residenz in Castel Gandolfo Foto: Natalie Feistritzer

Die 16 Jahre alte Tanne ist ein Prachtbaum, gewachsen in bester Lage an einem Südwesthang des Grünbergsauf rund 800 Meter Seehöhe im Bundesforste-Revier Traunstein. Sieben Meter hoch und rund drei Meter breit ist der päpstliche Christbaum, der aufgrund des klimatisch günstigen Standortes mit viel Niederschlag und optimaler Bodenbeschaffenheit, besonders ebenmäßig gewachsen ist und starke und dichte Äste aufweist. Nach der Ernte im Wald wurde der Baum von Mitarbeitern der Bundesforste nach Rom gebracht.

Prominenter Empfang für die Bundesforste-Tanne

Die Tanne wurde in Anwesenheit des Österreichischen Botschafters Alfons M. Kloss und des Direktors der Vatikanischen Gärten in Castel Gandolfo, Osvaldo Gianoli, in den Gärten von Castel Gandolfo aufgestellt und ziert nun während der Adventzeit die jahrhundertealte Sommerresidenz der katholischen Päpste. Die wunderschöne historische Gartenanlage war über 500 Jahre für die Öffentlichkeit unzugänglich und wurde erst vor kurzem für ein breites Publikum zur Besichtigung geöffnet. Besonders während der Weihnachtszeit ist Castel Gandolfo ein beliebtes Ziel für Besucher aus aller Welt.

„Weihnachten ist eines der wichtigsten Feste im kirchlichen Jahresablauf und der Christbaum ist heute zu seinem symbolischen Mittelpunkt geworden. Es freut mich, dass wir zu diesem besonderen Anlass Papst Franziskus einen weihnachtlichen Gruß aus Österreich schicken dürfen“, betont Bundesminister Andrä Rupprechter. Rudolf Freidhager, Vorstand der Österreichischen Bundesforste, ergänzt: „Die Bundesforste stehen für naturnahe und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Wir wollen den Menschen die Natur näherbringen und sind sehr stolz, dass wir in diesem Jahr ein Stück österreichischen Waldes auch für die päpstliche Residenz in Italien übermitteln dürfen.“


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