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GMUNDEN. Nach einem Jahr Vorarbeiten geht der Verein „Foodcoop Gmunden“ in Gründung. Probleme mit der Wirtschaftskammer befürchtet man nicht, da man nachweislich nicht gewinnorientiert arbeite, so die Initiatorin Elisabeth Schipflinger.

Vor dem künftigen Foodcoop-Lager demonstriert Elisabeth Schipflinger Interessenten, wie das Bestellsystem funktioniert. 15 Haushalte sind bereits mit dabei.

„Von der Landwirtschaft hängt viel ab“, ist Elisabeth Schipflinger überzeugt. Die Gmundnerin studiert an der Universität für Bodenkultur in Wien Agrarwissenschaften und Bioressourcenmanagement. Mit der „Foodcoop Gmunden“ möchte sie Konsumenten unterstützen, die auf regionale und saisonale Lebensmittel Wert legen und gleichzeitig Landwirte bei der Direktvermarktung unter die Arme greifen. „Rund 15 Haushalte und mehrere Nahversorger sind bereits mit dabei“, freut sich die junge Vereinsgründerin. Die Mitglieder können schon bald über eine Website bei den Direktvermarktern bestellen, diese liefern an das Lager des Vereins in der Gmundner Schlachthofgasse (Pfadfinder), einmal wöchentlich können die bestellten Waren abgeholt werden. Dadurch soll der Aufwand des Direkteinkaufes für Landwirte und Kunden reduziert werden. Da der Verein nur als Vermittler auftritt und nicht gewinnorientiert arbeitet, ist Schipflinger zuversichtlich, dass die vor wenigen Monaten geführte Diskussion mit der Wirtschaftskammer nicht erneut hochkochen wird: Diese kritisierte bei Foodcoops, wie sie unter anderem bereits in Scharnstein und Vorchdorf existieren, eine fehlende Gewerbeberechtigung und sah darin einen „unlauteren Wettbewerb“.

Infos zur „Foodcoop Gmunden“ gibt es auf foodcoop-gmunden.blogspot.co.at


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