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GMUNDEN. Das von der Stadt Gmunden betreute Straßennetz erweitert sich um weitere vier Kilometer. Ab Samstag ist die Stadtgemeinde für den Erhalt dieser Strecke zuständig.

Straßenmeister Alois Lüftinger übergab die Verantwortung über einen vier Kilometer Abschnitt der B120 an Bürgermeister Stefan Krapf.

Im Zuge des Baus der Gmundner Ostumfahrung hatten Land Oberösterreich und Stadtgemeinde vereinbart, den Teil der B120 zwischen Gmundner Strandbad und Engelhof an Gmunden zu übergeben. Das bedeutet natürlich für die Stadt mehr Verantwortung und mehr Kosten. So müssen Geräte – speziell für den Winterdienst – adaptiert und Fahrzeuge angeschafft werden. „Das bedeutet aber auch mehr Gestaltungsspielraum und kürzere Wege bei Anfragen und Problemen. Das ist sicher im Sinne der Bürger“, sagt Bürgermeister Stefan Krapf. So könne man Parkplatzfragen oder Geschwindigkeitsregelungen bzw. -kontrollen schneller lösen und umsetzen. So ist eine 30 km/h-Beschränkung zwischen Klosterplatz und Grünbergwirt geplant. Saisonal soll diese auch von 1. April bis 31. Oktober weiter bis zum Umkehrplatz am Ostufer gelten.

Bereits 2015 hatte die Stadtgemeinde die Traunsteinstraße vom Klosterplatz und zum Umkehrplatz am Ostufer und den B144-Teil vom Kreisverkehr Georgstraße bis zum Kreisverkehr der Gmundner Ostumfahrung übernommen – mit dem nun übernommenen B20-Teil insgesamt 13 Kilometer.

Das von der Straßenmeisterei des Landes betreute Straßennetz verringert sich somit von 212 auf 208 Kilometer - also rund zwei Prozent. „Das wird aber nichts ändern, denn unser Aufwand wird nach dem Verkehrsaufkommen berechnet, und das steigt im Bezirk weiterhin an“, so Straßenmeister Alois Lüftinger.


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