Kammerhofmuseum neu: mehr Sonderausstellungen, längere Öffnungszeiten und Kombitickets
GMUNDEN. Mit Anfang des Jahres übernahm der Gmundner Geologe Johannes Weidinger die Leitung des Kammerhofmuseums K-Hof. Sein wichtigstes Ziel ist es, wieder mehr Besucher anzulocken.

Weidinger arbeitet seit 20 Jahren im Kammerhofmuseum und hat hier das Erdkundliche und Kulturgeschichtliche Dokumentationszentrum (ERKUDOK) aufgebaut. Als Nachfolger von Ingrid Spitzbart, die fast 30 Jahre an der Spitze des Hauses stand, setzt der 55-Jährige auf eine vermehrte Öffnung des K-Hofs.
Externe Veranstaltungen und wechselnde Sonderausstellungen
So wurde der Kammerhofsaal für wechselnde Ausstellungen frei gemacht und steht, wie auch Foyer, Bürgerspitalkirche und Kammerhofgalerie, nun auch für externe Nutzungen offen. Um auch Gmundner verstärkt in „ihr“ Museum zu locken, sollen lokalgeschichtliche Sonderausstellungen angeboten werden. Touristen will Weidinger mit Kombitickets – etwa zu Grünbergseilbahn und Baumwipfelpfad – erreichen.
Tourismusbüro im K-Hof
Eine Verlängerung der Öffnungszeiten, vor allem im Sommer, ermöglicht eine Kooperation mit dem Tourismusbüro. Dieses übersiedelt am 1. Juni ins Erdgeschoß des K-Hofs und unterstützt Kassendienst und Museums-Shop. Dadurch können die Kassenzeiten auf 10 bis 16 Uhr (Sommer: Dienstag bis Sonntag, Winter: Mittwoch bis Sonntag) ausgeweitet werden. Zudem entsteht ein Einsparpotenzial von 100.000 Euro – was den bisherigen Abgang des Museums von weit über 300.000 Euro reduzieren soll.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden