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GMUNDEN. Seit mehreren Monaten ist Fridays for Future auch in der Bezirkshauptstadt aktiv! Was motiviert sie für ihr Engagement? Was sind ihre Ziele? – Tips hat bei vier Vertreterinnen nachgefragt.

V.l: Maya Ender, Veronika Feichtinger, Johanna Bergthaler, Chiara Sallinger Foto: Tóth
V.l: Maya Ender, Veronika Feichtinger, Johanna Bergthaler, Chiara Sallinger Foto: Tóth

„Wir wollen die Dringlichkeit unter die Leute bringen: Wir müssen jetzt etwas für das Klima und für unsere Zukunft tun – und nicht in zehn Jahren“, bringt Johanna Bergthaler die Haltung der rund 20 Jugendlichen auf den Punkt, die sich in Gmunden bei Fridays for Future engagieren. Die regelmäßigen Demonstrationen hätten bereits erreicht, dass „viele Politiker wahrgenommen haben, dass gehandelt werden muss“, so die 16-Jährige. Auch im Gmundner Gemeinderat wurde kürzlich auf Initiative der Jugendlichen ein Klimapakt verabschiedet.

Politische Schritte notwendig

Kritik, dass sie statt ihres ehrenamtlichen Einsatzes fürs Klima besser etwas lernen oder „lieber Müll sammeln“ sollten, kontert die 15-jährige Chiara Sallinger: „Natürlich sammeln wir auch Müll und bei den Demos achten wir darauf, dass nichts liegen bleibt. Aber was bringt es, sich nur in die Schule zu setzen, wenn ich nicht weiß, wie die Zukunft des Planeten aussieht?“ Ihr eigenes Engagement – Radfahren, Öffis nutzen oder nachhaltig einkaufen – ersetze jedenfalls nicht die notwendigen politischen Schritte, so die Überzeugung der Jugendlichen. „Unsere Aufgabe ist es, zu zeigen, dass es um unsere Zukunft geht“, betonen auch Veronika Feichtinger und Maya Ender.

Klimademo am 29. November

Abschließend wollen die beiden 14-Jährigen und ihre Mitstreiterinnen noch ein Anliegen loswerden: „Es wäre toll, wenn am Freitag, 29. November, viele gemeinsam mit uns aufstehen würden!“ Sie laden zur nächsten Klima-Demo um 14.30 Uhr auf den Rathausplatz (Start um 13.55 Uhr beim Bahnhof).


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