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GMUNDEN. Die Bundesforste starten, gemeinsam mit Wasserrettung, Feuerwehr und regionalen Tauchsportvereinen, nach der Badesaison eine große Seenreinigungsaktion. Am Traunsee steht diesmal der nördliche Teil des Ostufers im Fokus.

Die Seen werden immer wieder als Mülldeponie missbraucht. Foto: Archiv ÖBf/W. Simlinger
  1 / 2   Die Seen werden immer wieder als Mülldeponie missbraucht. Foto: Archiv ÖBf/W. Simlinger

Rund zehn Freiwillige aus der Region tauchen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr am 26. September im Traunsee nach Müll. Unter anderem werden die Helfer auch bis zu zehn 200-Liter-Stahlfässer bergen. Diese wurden vorab bereits inspiziert, um sicherzugehen, dass sie keine gefährlichen Stoffe enthalten.

„Tickende Umwelt-Zeitbomben“

Insgesamt ist auf dem Grund der Seen aber auch viel anderer Müll zu finden: von Dosen, Flaschen und Plastiksackerl über Reifen und Strandmöbel bis hin zu Booten. Aber auch so manche „tickende Umwelt-Zeitbombe“ liegt unter Wasser versteckt. „Das Umweltbewusstsein hat in den letzten Jahrzehnten zwar stark zugenommen, dennoch werden Seen leider immer wieder als Mülldeponie missbraucht“, bedauert auch Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien der Bundesforste: „Wir haben schon die unterschiedlichsten Dinge an die Oberfläche geholt. Aber gerade Autobatterien, Kühlschränke, Öl- oder Treibstofffässer haben in den Gewässern nichts verloren und müssen unbedingt entfernt werden, um das sensible Ökosystem nicht zu gefährden.“

Die umweltgerechte Entsorgung des geborgenen Mülls übernehmen die Bundesforste in Zusammenarbeit mit den Gemeinden.


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