Verärgerung über rücksichtslose Salzkammergut-Besucher

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Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 01.01.2021 16:31 Uhr

SALZKAMMERGUT. Mit Beginn der Weihnachtsferien startete auch ein erneutes Verkehrs- und Park-Chaos in vielen Salzkammergut-Gemeinden. 

Seit den letzten Tagen sind die Parkplätze zur Hochsteinalm in Traunkirchen wieder massiv überlastet. Ausflügler und Tagesgäste, vor allem aus den benachbarten Bezirken und aus dem Zentralraum, sorgen mit rücksichtslosem Parken -  wie schon im Frühjahr - erneut für ein Chaos auf den Zufahrtsstraßen und Parkplätzen.

Lebensqualität der Anrainer eingeschränkt

Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer war vor dem Jahreswechsel nicht mehr gewährleistet und die Lebensqualität der Anrainer eingeschränkt. In Traunkirchen wehrt man sich mit Hinweistafeln bereits im Ortsgebiet, mit Fahrverboten auf Privatstraßen und radikalen Parkverboten entlang der Gemeindestraße gegen den überbordenden Ausflugstourismus ins Salzkammergut.

Auch die Stadtgemeinde Gmunden mit dem Verkehr am Ostufer und Ebensee mit der Parkplatzproblematik an Offensee und Langbathsee können ein Lied davon singen. Sauer stößt der regelrechte Ansturm auch den Anrainer entlang der Weißenbachtal-Bundesstraße auf. Hunderte Wanderer sind täglich auf den Schoberstein unterwegs und noch viel mehr tummeln sich im Tal zwischen Bad Ischl und dem Attersee. 

Beine vertreten in Wohnort-Nähe

Viele Menschen aus dem Salzkammergut appellieren an die Bevölkerung aus dem Zentralraum doch bitte in Wohnort-Nähe spazieren zu gehen. „Etwas Freiraum findet sich auch in der Nähe von Linz, dazu muss man wirklich nicht ins letzte Eck des Salzkammergutes fahren“, stößt es einem Einheimischen sauer auf. 

„Dachte es gibts Ausgangsbeschränkungen, die zwar erlauben sich die Beine zu vertreten und auch mal Skifahren zu gehen - aber das jemand aus Linz, Wels oder Salzburg zu uns ins Salzkammergut fahren muss, um eine Stunde spazieren zu gehen, ist doch völlig respektlos denen gegenüber, die sich an die Beschränkungen halten“, tönt es immer öfter aus der Bevölkerung. 

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