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LAAKIRCHEN. Im Frühling beginnen Kröten und Frösche zu ihren Laichplätzen zu wandern. Um den Amphibien beim Überqueren der Straßen zu helfen wird von einer Gruppe Naturschützer alljährlich ein Krötenzaun errichtet.

V.l.: Helmut Nedolmel, Horst Marterbauer, Franz Stockhammer und Franz Zauner Foto: Stadtgemeinde Laakirchen

Seit vielen Jahren ist es dem Laakirchner Horst Marterbauer ein Anliegen, dass Kröten und andere Amphibien im Frühjahr sicher zu ihren Laichplätzen kommen. Bereits 2013 sammelte er mit seiner Frau Bernhilde erstmals Kröten und Amphibien ein, um sie sicher über die Straßen zu bringen. Danach wurde mit ehrenamtlichen Helfern und mit Unterstützung der Stadtgemeinde Laakirchen insbesondere des Bauhofes sowie des Landes Oberösterreich erstmals Krötenzäune im Bereich Paukenhäusel und der vielbefahrenen Kranichsteger Bezirksstraße auf Höhe der Familie Forstinger errichtet. Die Kröten fallen bei ihrer Wanderung zu den Laichplätzen in die entlang des Zaunes eingegrabenen Kübel, diese werden täglich zu dem auf der anderen Straßenseite gelegenen Teich gebracht. „Der Schutz der Tierwelt ist mir schon immer ein großes Anliegen. Der Rückgang der Amphibien, aber auch Insekten und Vogelarten ist enorm. Der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt ist eine große Aufgabe für die jüngere Generation“, so Herr Marterbauer, der nun etwas „leiser“ treten möchte.

Mit Helmut Nedomlel wurde ein engagierter Nachfolger gefunden, der ab heuer die Leitung des Projektes übernimmt. „Als Obmann des Imkerverein Laakirchen beschäftige ich mich schon lange mit dem Bienenschutz und dem Artenschutz allgemein. Mir ist es sehr wichtig, dass der Amphibienschutz weitergeführt wird. Auch ich beobachte bei meinem Teich im Garten einen starken Rückgang der Kröten“, so Helmut Nedolmel.

„Ich bedanke mich recht herzlich bei Herrn Marterbauer für die jahrelange Arbeit und bei Herrn Nedolmel für die Übernahme des Projektes. Ich bin sehr froh, solch engagierte Mitbürger in unserer Gemeinde zu wissen, die sich für den Tierschutz und die Artenvielfalt einsetzten“, so Bürgermeister Fritz Feichtinger.


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