Frisch herausgeputzte Glöcklerkapelle dank hunderter Ehrenamts-Stunden
EBENSEE. In der Salinengemeinde sorgte ehrenamtlicher Einsatz, dafür, dass ein besonderes Plätzchen in der Kohlstatt erhalten bleibt und die dortige Glöcklerkapelle noch ein wenig schöner geworden ist.

Trotz ihrer überschaubaren Größe ist die Glöcklerkapelle in Ebensee ein außergewöhnliches Bauwerk. Bereits im Jahr 1750 errichtet, stellt das kleine Kirchlein eines der ältesten Gebäude in der Ortschaft Kohlstatt dar. In früheren Zeiten war die Kapelle sogar ein weit um bekannter Wallfahrtsort. Der Pensionist Rudolf Schiffbänker rettete im Jahr 2008 die Glöcklerkapelle vor dem Verfall. Jahrelange Arbeit und intensives Engagement des Initiators, unterstützt von August Spiesberger, Karl Stadlmann, Erika Fellner und Monika Spiesberger, ließen die Kapelle in neuem Glanz erstrahlen. Doch gut zehn Jahre später zeigten sich gravierende Schäden im Außenbereich und bedrohten das Bauwerk. Die Böschung bröckelte ab, zuletzt brach sogar das Geländer und die Kapelle war gefahrlos kaum mehr zu betreten. Eine schwierige Situation nicht zuletzt ob der finanziellen Herausforderung.
Der Obmann vom Wege und Verschönerungsverein Erwin Zeppetzauer erkannte die prekäre Lage und sagte im Vorjahr spontan seine Hilfe zu. Damit begann eine ehrenamtliche Rettungskette für die Glöcklerkapelle. Zahlreiche Helfer unterstütze mit hunderten Arbeitsstunden in denen Stützmauer, Außenbereich, Geländer und Bänke zur Gänze neu hergestellt wurden. Zudem die Firma Reininger Baggerarbeiten durch und stellte sämtliche Baumaterialien zum Nulltarif zur Verfügung. Ein vorbildlicher, ehrenamtlicher Einsatz, der dafür gesorgt hat, dass dieses besondere Plätzchen in der Kohlstatt erhalten bleibt und die Glöcklerkapelle eben noch ein wenig schöner geworden ist.


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