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GMUNDEN. Musikalisch war man am Wochenende mit der Gmundner Straßenbahn unterwegs: An mehreren Haltestellen und auch im Zug selbst spielten lokale Musikgruppen und die Gruppe „Aniada a Noar“. Das Ziel der gemeinsamen Aktion von Österreichischem Volksliedwerk, Salzkammergut Festwochen und Stadt Gmunden war es, Musik in den öffentlichen Raum zu bringen, um so den Zuhörern einen offenen, partizipativen Musikgenuss zu ermöglichen. 

In der gut gefüllten Straßenbahn sorgten Aniada a Noar mit Gästen aus Italien für Begeisterung. Foto: Volksliedwerk

Die Straßenbahn war gut gefüllt, die Stimmung ausgelassen: Speziell „Aniada a Noar“ mit Gästen aus Italien sorgten für Begeisterung. Daneben waren in den Stationen auch die Gruppen Sepp“n Brass, Zupf-Fiedl-Quetschmusi, Heimathausmusi, Hausmusik Pascuttini, Traunstoana-Musi und Zupft wia Zogn zu hören. 

Anlass der Aktion war die zu Ende gehende Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks in Gmunden zum Thema „Volkskultur als Dialog“, die Eröffnung des Töpfermarktes und der Abschluss der Salzkammergut Festwochen  mit dem Projekt Hausmusi Roas.

Gerade Volksmusik bietet viele Möglichkeiten des gemeinsamen Musizierens und Raum für eigendynamische Prozesse mit dem Publikum, sodass sich die Musik dem Moment des Augenblicks anpasst und sich stetig verändert. Dabei verschwimmen Stilgrenzen, in Gmunden werden daher sowohl überlieferte typische Klänge aus dem Salzkammergut zu hören sein, als auch allgemein bekannte Melodien. „Traditionelle“ musikalische Ausdrucksformen sind ganz nach dem Motto der Sommerakademie daher stets zeitgenössisch.


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