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GMUNDEN. Der Hilfswerk Tourbus rollt wieder und freut sich auf viele Besucher beim Wochenmarkt. Bei HILFSWERK ON TOUR gibt es vor Ort Informationen zu Gesundheit und Älterwerden, Pflege und Betreuung oder Vorsorge und Finanzen.

Auguste Thallinger, Rudolf Raffelsberger, Josef Steinkogler, Bettina Vesely, Elisabeth Krautgartner, Martina Pühringer, Manuela Reichetzeder, Gisela Wydra, Stefan Krapf Foto: Hilfswerk

Der Bus vom Hilfswerk bietet Gelegenheit für Beratungen zu Pflege und Betreuung oder den Blutdruck zu messen, aber auch Informationen zur Erziehung und Kinderbetreuung sind im Gepäck.

Thematischer Tour-Schwerpunkt: Enttabuisierung von Inkontinenz

Das Hilfswerk setzt jedes Jahr thematische Schwerpunkte: Erwachsenen, älteren Menschen und pflegenden Angehörigen wird heuer aufgezeigt, dass Lebensqualität und Inkontinenz kein Widerspruch sein müssen. In Österreich ist schätzungsweise jeder Neunte von Harn- und / oder Stuhlinkontinenz betroffen. Genaue Zahlen dazu fehlen, auch weil Inkontinenz ein großes Tabuthema ist. Viele Betroffenen wissen nicht, dass Inkontinenz behandelbar ist und suchen deshalb den Weg in die Beratung oder Therapie nicht. Oder sie verzichten aus Scham darauf. Das will das Hilfswerk mit seinem aktuellen Fachschwerpunkt „Kontinenz fördern – Lebensqualität verbessern“ ändern. Der Fachschwerpunkt umfasst Fortbildungen für Pflegefachkräfte, eine Publikation mit dem Titel „Schwache Blase, träger Darm? Ein Ratgeber für den Alltag mit Inkontinenz“ und ein Online-Portal mit vielen Informationen und alltagsnahen Tipps für Betroffene und deren Angehörige.

Über das OÖ Hilfswerk

„Das OÖ Hilfswerk ist seit mehr als 20 Jahren ein großer und bedeutender Dienstleister in der oberösterreichischen Soziallandschaft. Unsere 1.300 Mitarbeiter und 400 Ehrenamtlichen sind stets und verlässlich für die Menschen in Oberösterreich im Einsatz und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird. Im Bezirk Gmunden sind 130 Mitarbeiter auch während der Pandemie unermüdlich für das Wohl ihrer Kunden und Kundinnen bei den Gesundheits- und Sozialdiensten, bei der Kinderbetreuung und der Jugendbetreuung im Einsatz“ informiert Gisela Wydra, Leiterin des Familien- und Sozialzentrums des OÖ Hilfswerks in Gmunden und Bad Ischl. Obfrau Martina Pühringer betont, dass „selbst in Krisenzeiten in der Pflege auch durch die guten Arbeitsbedingungen und die lösungsorientierte Kommunikation beim Hilfswerk in Gmunden neue Mitarbeiter gefunden werden, die sich darauf freuen pflegebedürftige Menschen in ihrem eigenen, individuellen Umfeld unterstützen zu können. Der Pflegebedarf wird in den nächsten Jahren stark steigen, daher brauchen wir noch mehr Menschen, die sich für eine Ausbildung in diesem Bereich entscheiden.“


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