Klar-Vortrag über die Blackout-Vorsorge

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Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 22.10.2021 11:11 Uhr

GOSAU. KLAR! Inneres Salzkammergut, der OÖ Zivilschutz und der OÖ Energiesparverband zeigten Wege, um schon heute das Zuhause vor Wetterextremen zu schützen und für den Blackout gerüstet zu sein. Zivilschutz-Vorratstaschen, Notfallboxen und Notradios wurden verlost.

Dieser Sommer hat europa- und weltweit gezeigt, dass die Wetterextreme zunehmen. Das ZAMG sagt für das Innere Salzkammergut intensivere und längere Hitzeperioden voraus,  unterbrochen von immer heftigeren Starkregen und Unwettern mit der Gefahr von Stromausfällen. Die Vortragenden haben zu Hitze, Unwetter und Stromausfall aufgezeigt, wie jeder von uns im Vorhinein Schritte setzen kann, um Heim, Haus und Leben im Fall der Fälle besser geschützt zu wissen.

Michael Stumptner vom OÖ Energiesparverband stellte dar, wie man sein Haus vor zunehmender sommerlicher Überhitzung schützen kann. Das fängt optimalerweise bei der Planung des Hauses an (große Fensterfronten nach Süden anstatt nach Westen), es gibt aber auch bei Sanierungen und darüber hinaus Möglichkeiten, um das Raumklima auch über längere Hitzeperioden kühler zu halten (außenliegende Verschattung). Sonnenstrom und Stromspeicher unterstützen dabei, energieautarker zu werden.

Josef Lindner vom OÖ Zivilschutz erklärte, welche Schritte längerfristig, aber auch kurz vor einem gemeldeten Unwetter getroffen werden können, um die eigenen vier Wände besser zu schützen und Schaden zu begrenzen. Vor allem Überschwemmungen und Hangwässer sind im Inneren Salzkammergut die häufigste Art von Naturkatastrophen. Er zeigte darüber hinaus, welche Maßnahmen für den Fall zu setzen sind, dass dann auch der Strom ausfällt - aufgrund von lokal begrenzten Naturkatastrophen, aber auch aufgrund eines länderübergreifenden Stromausfalls, unter anderem als Folge der umfassenden Umstellung des europaweiten Stromnetzes auf erneuerbare Energien (Stromschwankungen, Netzüberlastungen). Die Frage ist nicht, OB ein Blackout kommt, sondern WANN, sagte Hr. Lindner, und hier gehen Experten von maximal 5 Jahren aus.   

Der wichtigste Punkt ist die Vorsorge - das beginnt bei der Wasserflasche und dem Knäckebrot, die optimalerweise im Keller oder der Speis lagern, geht über Batterien, Kerzen und Medikamenten, und endet bei Rücklaufklappen bei der Kanalisation. Hr. Lindner hat anschaulich und einprägsam geschildert, vor welche psychischen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Herausforderungen uns ein mehrtägiger Blackout stellen wird. Alles, was bis zu dem Moment, wo das Licht ausgeht, nicht im Haus ist, wird man auch nicht mehr bekommen.

Überlegungen in „Friedenszeiten“ machen im Ernstfall den Unterschied aus. Hat man Nahrung und Medikamente für 10 Tage im Haus, ist man gut aufgestellt. Hier hilft die Zivilschutz-Notfallbox, in die unverderbliche Lebensmittel gepackt werden und die in der Speis, … für den Notfall bereitsteht. Als Alternative zu Gaskochern gibt es Sicherheits-Brennpasten. Einmal im Jahr, am besten am ersten Samstag im Oktober im Zuge des österreichweiten Probealarms, tauscht man die alten Lebensmittel durch neue aus. Notfallradios mit integrierter LED bringen mittels Handkurbel Licht und helfen dabei, die Verbindung zur Außenwelt zu halten. Als Alternative zu „brandgefährlichen“ Kerzen gibt es auch in jedem Baumarkt Notleuchten um wenig Geld, die Licht ins Dunkel bringen.

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