Wieder ein „direkter Grenzverkehr“ zwischen Gmunden und Pinsdorf
GMUNDEN/PINSDORF. Die lang ersehnte „Spange Gmunden-Pinsdorf“ wurde in Betrieb genommen.

Seit der Errichtung des neuen Bahnhofs im Jahr 2015 gibt es keine direkte Straßenverbindung mehr zwischen Gmunden und Pinsdorf. Autofahrer mussten auf die viel befahrene B145 ausweichen. Eine Spangenverbindung wurde versprochen – nun wurde das kurze Straßenstück samt kleinem Kreisverkehr in der Theresientalstraße in Betrieb genommen. Die Verbindung ist im Interesse der Anrainer nur für Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen erlaubt. Schwerere Fahrzeuge müssen weiterhin die B145 nutzen.
Die lange Wartezeit für das Straßenstück sorgte für viel Kritik. Grund waren langwierige Gespräche mit der ÖBB, die sich verpflichtet hatte, die Errichtungskosten der Spange zu übernehmen.
Sowohl Gmundens Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP) als auch Pinsdorfs Gemeindeoberhaupt Jürgen Berchtaler (SPÖ) zeigten sich zufrieden. Man werde jedoch die Verkehrsbelastung für die Wohnsiedlung an der Gmundner Straße beobachten und gegebenenfalls mir verkehrsberuhigenden Maßnahmen reagieren, kündigte Berchtaler an.


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