Vertreter aus Region lassen sich bei Kulturhauptstadt-Eröffnung in Serbien inspirieren

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Thomas Leitner Tips Redaktion Online Redaktion 19.01.2022 09:40 Uhr

BAD ISCHL. Europa hat wieder eine Kulturhauptstadt. Die nordserbische Stadt Novi Sad hat am 13. Januar exakt um 20.22 Uhr ihr Kulturhauptstadtjahr eröffnet und das Motto „Für neue Brücken“ ausgerufen.

Nachdem es 2021 coronabedingt keine Kulturhauptstadt Europas gegeben hatte, werden es heuer drei sein: Kaunas in Litauen und Esch in Luxemburg werden folgen. 

An den Eröffnungsfeierlichkeiten konnten auch Vertreter der Europäische Kulturhauptstadt 2024 in Österreich, Bad Ischl und das Salzkammergut, teilnehmen. Bürgermeisterin Ines Schiller, Lisa Neuhuber und Christina Jaritsch vom 2024-Team, sowie Europaabgeordneter Hannes Heide nutzten die Gelegenheit für einen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aktueller Kulturhauptstädte sowie zukünftiger und ehemaliger Träger des Titels „Kulturhauptstadt Europas“.

Austausch unter Kulturhauptstädten

Dabei konnte sich Bürgermeisterin Ines Schiller mit dem Bürgermeister von Novi Sad, Miloš Vučević, über Finanzierung, Projekten im Bereich Infrastruktur, die Einbindung und die Begeisterung der Bevölkerung unterhalten: „Eine Kulturhauptstadt ist kein einjähriges, einmaliges Festival, sondern ein langfristiger Regionalentwicklungsprozess. Vor allem die lokale Bevölkerung soll davon profitieren. Wir wollen 2024 kein Feuerwerk abschießen, sondern unsere Region nachhaltig entwickeln und gestalten, mit dem Focus auf die Menschen, die hier leben“, so die Bad Ischler Bürgermeisterin.

Einen nützlichen Erfahrungsaustausch konnte Ines Schiller auch mit Dominic Fritz, deutscher Bürgermeister von Temesvar, dessen Kulturhauptstadtjahr 2023 stattfinden wird, führen.  

Die aus dem Salzkammergut angereiste Delegation zeigte sich beeindruckt von der Eröffnungsveranstaltung, der aufwändigen und spektakulären Open-Air-Inszenierung „Zeniteum“ mit hunderten Akteuren, die die Kälte vergessen ließen. Von besonderem Interesse war auch, wie Novi Sad mit der Problematik von Corona umgeht. Die Veranstalter mussten allerdings trotz Zugangsregeln auf viele Konzerte und Kulturveranstaltungen verzichten. In der 340.000 Einwohnerstadt sind für heuer noch rund 3000 Ausstellungen, Konzerte, Tanzaufführungen und weitere vielfältige Kulturveranstaltungen geplant. Novi Sad verweist dabei auf seine reiche multiethnische und multikulturelle Geschichte.  „Das Jahr als Kulturhauptstadt Europas wird eine kulturelle Infrastruktur hinterlassen, die das gesamte kulturelle Leben und das Miteinander dort langfristig verbessern wird“, ist der Tenor in Novi Sad, das damit in das Zentrum Europas rückt.

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