Verbesserungen in der Elementarpädagogik: „Es muss sich schleunigst etwas ändern“

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Emma Salveter Tips Jugendredaktion Emma Salveter, 25.01.2022 09:52 Uhr

BEZIRK GMUNDEN. Die große Belastung des Personals in Kindergärten, Krabbelstuben und Horten ist schon seit Längerem im Fokus der Gewerkschaft. Mit Unterschriften soll sich nun was ändern.

Anlässlich des Tages der Elementarpädagogik am Montag, 24. Jänner, macht der ÖGB-Gmunden gemeinsam mit den Gewerkschaften GPA und Younion bei Verteilaktionen vor Kindergärten im Bezirk auf die Probleme in elementarpädagogischen Einrichtungen aufmerksam. “Es ist an der Zeit, dass die Beschäftigten nicht nur gehört, sondern mit ihren Anliegen auch ernst genommen werden“, sagt Dominik Gessert, Regionalsekretär des ÖGB-Gmunden. „Es muss sich schleunigst etwas ändern, denn immer mehr Kollegen in den Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen denken ans Aufhören.“

Die Attraktivität dieses wichtigen und verantwortungsvollen Berufs müsse dringend gesteigert werden. „Wir brauchen kleinere Gruppen, um auch wirklich auf die Kinder und ihre Bedürfnisse eingehen zu können“, betont Gessert. Dazu brauche es mehr Personal und Zeit für Organisations-, Vorbereitungs- und Leitungsarbeiten. „Wir fordern außerdem eine, der hohen Verantwortung angemessene Bezahlung aller Berufsgruppen in den Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen.“ Deshalb informieren die Gewerkschafter aus dem Bezirk Gmunden Eltern vor den Kindergärten über diese Forderungen und sammeln Unterschriften zur Unterstützung.

Die Gewerkschaften GPA und Younion übergaben am Tag der Elementarpädagogik in Linz die Petition mit diesen Forderungen dem zuständigen Mitglied der Landesregierung, Landeshauptmann-Stellvertreterin, Christine Haberlander. „Es ist höchste Zeit für Verbesserungen. Wenn die Politik nicht sofort handelt, kann in vielen Einrichtungen nur mehr ein Notbetrieb aufrechterhalten werden!“, stellt Gessert klar.

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