Fahndungserfolge für unsere Zielfahnder
ÖSTERREICH/TRAUNKIRCHEN. Zielfahnder des Bundeskriminalamtes fassten im Vorjahr 17 gesuchte Straftäter. Einer davon konnte im Bezirk Gmunden festgenommen werden.

Das Jahr 2021 war für die Zielfahnder des Bundeskriminalamtes trotz der anhaltenden Covid-19-Pandemie besonders arbeitsintensiv. 17 Zielpersonen, darunter 16 Männer und eine Frau, konnte das derzeit fünfköpfige Ermittlerteam erfolgreich festnehmen.
„Die Zielfahnder des Bundeskriminalamtes sind eine Spezialeinheit mit hochprofessionellen Experten. Sie sind international bestens vernetzt, haben Fingerspitzengefühl und Knowhow. Nicht zuletzt durch ihren persönlichen Einsatz gelingt es ihnen, im In- und Ausland geflüchtete Täter zu fassen. Diese Spezialisten tragen wesentlich dazu bei, dass sich kein geflüchteter Täter sicher fühlen kann!“ sagte Innenminister Gerhard Karner.
Durchschnittlich vollziehen die Fahnder jede dritte Woche eine erfolgreiche Festnahme. Den gesuchten Straftätern im Alter zwischen 18 und 56 Jahren werden Delikte wie schwerer Betrug, schwerer Einbruchsdiebstahl, schwerer Raub, Suchtmittelhandel und Schlepperei bis hin zu Mord vorgeworfen. Die Festnahmen erfolgten zehnmal in Österreich. Aber auch im Ausland werden in Zusammenarbeit mit dem europäischen Zielfahndungsnetzwerk ENFAST Personen aufgespürt. 2021 war das siebenmal der Fall.
Betrüger in Traunkirchen festgenommen
Unter den 17 gesuchten Zielpersonen wurde auch eine im Bezirk Gmunden aufgespürt. Am 19. Juni 2021 konnten die Zielfahnder in Traunkirchen einen 43-jährigen türkischen Staatsangehörigen festnehmen, der von amerikanischen und türkischen Behörden wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges und Geldwäsche gesucht wurde. Sezgin K. werden von den US-Behörden Betrugshandlungen vorgeworfen, durch die er einen Schaden von über 500 Millionen US-Dollar verursachte.


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