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GMUNDEN. Ein Kunstprojekt, das in Tirol große Aufmerksamkeit bekommen hat, wird zwei Monate lang auf dem Gmundner Rathausplatz zu sehen sein: „NO HATE“. Kulturausschuss und Kulturamt griffen eine Anregung der Gmundner Malerin Christine Pahl auf. Sie haben die 600 kg schwere Stahlskulptur in dieser Woche aus Leutasch geholt und am Donnerstag bei den Bänken am Seeufer aufgestellt.

  1 / 4   Sie holten die Skulptur nach Gmunden: (v. l.) die Malerin Christine Pahl, Kulturreferent Dr. Andreas Hecht und der Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Manfred Andeßner. (Foto: StGG)

Dr. Andreas Hecht, Gmundner Kulturreferent, erklärt: „Ursprünglich wollten wir diese Skulptur nach Gmunden zu holen, um angesichts der sich auch bei uns anbahnenden Spaltung der Gesellschaft aufgrund der Pandemie ein Zeichen für Dialogbereitschaft und gegen die Verrohung im Umgang miteinander zu setzen. Mit dem nunmehr ausgebrochenen Krieg mitten in Europa und der damit einhergehenden humanitären Katastrophe wird uns in erschreckendem Ausmaß vor Augen geführt, wozu Hass letztendlich führen kann. ,NO HATE‘ soll uns daran erinnern, wenn wir durch unsere schöne und friedliche Stadt gehen!“


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